Wie sicher sind Architektenhäuser – eine Analyse

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Architektenhäuser stehen für Individualität. In der Regel sind es Bauten, die so einzigartig sind wie der Besitzer selbst. Auch wenn Fertighausproduzenten selbstverständlich auch mit Architekten zusammenarbeiten, erweckt die Bezeichnung Architektenhaus die Vorstellung von auf den Bauherrn passgenau zugeschnittener Form und Großzügigkeit sowie von Freiheit und Reichtum. Dabei sind es nicht allein die finanziell gut ausgestatteten Auftraggeber, die sich ein Architektenhaus leisten. Jeder kann sich heute den Traum eines Architektenhauses erfüllen. Dies ist alles eine Frage der Planung und Kalkulation. Umso wichtiger ist der richtige Rundumschutz für Ihre Immobilie und seine Bewohner.

Doch wie verhält es sich bei Architektenhäusern mit der Sicherheit? Nachdem die Einbruchszahlen über Jahre beständig zugenommen haben, lässt sich erst seit Kurzem ein Rückgang der Delikte verzeichnen. Dennoch besteht kein Anlass zur Beruhigung, denn viele Einbrecher werden nicht einmal gefasst. Um den wachsenden Sorgen der Bürger Rechnung zu tragen, hat die Politik erste Maßnahmen eingeleitet. Das Thema Sicherheit spielt eine immer größere Rolle. Denn Selbstschutz ist Schutz vor Einbruch, auch wenn es kein hundertprozentig sicheres Haus gibt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein Programm zur Förderung des Einbruchschutzes aufgelegt, die Polizei informiert mit einer eigenen Initiative „Zuhause sicher“. Wie steht das Architektenhaus unter diesem Vorzeichen da? Muss es mehr oder weniger gesichert werden als andere Häuser? Worauf müssen Sie sich als Besitzer eines Architektenhauses einstellen? Und schließlich: Sind Sie in Ihrem eigenen Architektenhaus sicher?

Nicht nur Ästhetik und Energieeinsparung, sondern auch Sicherheit

Bewusst haben Sie sich für ein Architektenhaus entschieden, möglicherweise gerade für eine freie und offene Bauweise – ohne Zäune, ohne Barrieren, ohne Hindernisse. Ihr Haus hat große Glasflächen, die unter Umständen bis zum Boden reichen, und Rasenflächen, die scheinbar nahtlos in ihre Umgebung übergehen? Ein Architektenhaus ist keine Demonstration von Luxus und kein Leben wie auf dem Präsentierteller, sondern kalkulierte Distinktion? Dafür haben Sie sich bewusst entschieden und für Sie ist klar: Ihr Architektenhaus wollen Sie gerade nicht in eine Festung umbauen lassen – aller Reiz dieser einzigartigen Weise, zu wohnen und zu leben, wäre dahin.

Schwachstellen benennen

Die Schwachstellen eines Architektenhauses unterscheiden sich nicht wesentlich von denen eines Fertighauses oder Systembaus. Tatsächlich sind die neuralgischen Punkte eines einzeln stehenden Einfamilienhauses laut der Internetseite bauen.de immer dieselben: Nicht selten offen stehende, meist jedoch unvergitterte Kellerfenster und Keller-Lüftungsschächte, die – oft bodentief reichenden – Terrassentüren vorne, an der Seite und hinten, Garagentore oder Garagen als Hilfe, um höhere Stockwerke zu gelangen, vom Boden aus zu erreichende Fenster sowie die Haustüren. Diese Aufzählung verzeichnet die empfindlichen Stellen auch des Architektenhauses. Dort dringen die Diebe ein, oft in Sekundenschnelle und tatsächlich auch häufig am hellichten Tag.

Sicherheit im Architektenhaus – Maßnahmen ergreifen

Fensterverriegelungen und Aushebelsicherungen, Rollläden, einbruchssicheres Glas etwa für einen Wintergarten, einbruchshemmende Garagentore sowie Bewegungsmelder und Alarmanlagen – es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Haus sicherer machen und vor Einbruch schützen können. Folgen Sie dabei ruhig den Empfehlungen der Polizei und der mit ihr kooperierenden Sicherheitsfachleute. Holen Sie sich bei der Polizei Rat, wie Sie Ihr Anwesen so ausstatten können, dass alle notwendigen Maßnahmen zu Ihrem Schutz und zur Sicherheit Ihres Hauses getroffen werden. Auf Wunsch kommt die Polizei auch zu Ihnen nach Hause und erklärt Ihnen die besten Maßnahmen. Die Freizügigkeit Ihres Architektenhauses büßen Sie damit nicht ein. Im Gegenteil: Ein klug geplantes Architektenhaus ist mit bestimmten Ausstattungsmerkmalen schon auf die neuesten technischen Möglichkeiten vorbereitet.

Staatliche Förderung nutzen

Auch hier gilt: Sicherheitsmaßnahmen kosten Geld. Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Im Rahmen eines ihrer Programme – „Altersgerecht Umbauen“ – können Mieter und Eigentümer Zuschüsse in Anspruch nehmen, außerdem zinsgünstige Kredite beantragen. Immerhin in Höhe bis zu 50.000 Euro. Außerdem bezuschusst die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ausschließlich Maßnahmen zum Einbruchschutz mit bis zu 1.500 Euro oder 10 Prozent der förderfähigen Kosten.

Die Maßnahmen im Einzelnen

Das Einfachste zuerst: Sicherlich schreckt die meisten Einbrecher die Tatsache, dass jemand im Haus ist, ab. Insofern empfiehlt es sich zunächst einmal, Anwesenheit vorzutäuschen – etwa durch eine Beleuchtung, die mit Zeitschaltuhren gekoppelt ist. Selbstverständlich dürfte auch sein, keine Schlüssel im vorderen Bereich vor dem Haus liegen zu lassen. Auch Einbruchshilfsmittel wie Mülltonnen und Leitern sollten so gesichert sein, dass sie nicht zweckentfremdet werden können. Entfernen Sie außerdem von Eimern, sofern sie draußen stehen bleiben, die Metallgriffe – sie werden gerne als Drahtangeln für den Einbruch durch das Fenster oder die Terrassentür verwendet. Zum Spektrum der durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geförderten Maßnahmen gehören beispielsweise einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren sowie deren Nachrüstung, des Weiteren Nachrüstsysteme für Fenster und für den Einbau von Gittern und Rollläden. Haustechnik dient nicht nur der Energieeffizienz, sondern auch dem Schutz vor Einbruch und Diebstahl: So können Sie also Kamerasysteme, baugebundene Assistenzsysteme wie Gegensprechanlagen sowie infrarotsensible Bewegungsmelder im Verbundsystem einer Hausautomation für die Sicherheit Ihres Architektenhauses einbauen lassen.

Sicherheit als ein Verbundsystem planen

Was den Einbrecher relativ schnell von seinem Vorhaben Abstand nehmen lässt, ist neben Lärm und Licht einfach die übermäßige Investition an Zeit. Dauern seine Anstrengungen zu lang, benötigt er mehr als ein paar Sekunden, bieten ihm Türen und Fenster Widerstand, dann lässt er bald von seinem Vorhaben ab. Schnelligkeit ist schließlich einer seiner Vorteile auf seinen Diebestouren. So ist es ratsam, ein gut aufeinander abgestimmtes Abwehrsystem zu installieren. Mit einer Smart-Home-Installation lässt sich auch Ihr Architektenhaus aus der Ferne steuern. Achten Sie bereits beim Bau darauf, dass die Smart-Home-Technik und baugebundene Assistenzsysteme von vornherein eingeplant und umgesetzt werden. Denn Sie sind bei einem Architektenhaus der Bauherr und Sie sind es, der über Ihre Sicherheit ein Wörtchen mitzureden hat. Bestimmen Sie selbst über Ihre Sicherheit.


Quellen:

Brandschutz 1×1: Was Sie in den eigenen vier Wänden beachten sollten

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Die Entstehung eines Brandes ist für viele Menschen keine schöne Vorstellung. Immerhin bedroht ein Feuer nicht nur sämtliches Hab und Gut, sondern unter Umständen auch das Leben der Bewohner, wenn diese zur Zeit des Brandes zuhause sind. Jedes Jahr sterben etwa 400 Menschen in Deutschland durch einen Wohnungsbrand. Weitere 6000 Personen erleiden schwerwiegendere Verletzungen durch die Flammen. Insgesamt meldet die Feuerwehr rund 230.000 Wohnungsbrände im Jahr.

Ein Brand ist eine verheerende Angelegenheit. Allerdings helfen bereits kleine Maßnahmen dabei, das Risiko deutlich zu senken. Seit Anfang des Jahres besteht die Rauchmelderpflicht, die alle Haushalte dazu verpflichtet, Rauchmelder in der Wohnung zu installieren. Die kleinen Geräte sind wahre Lebensretter. Allerdings muss es gar nicht erst so weit kommen, dass die Rauchmelder anspringen und ein Feuer melden. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich ein Brand nämlich vermeiden. Wie Sie Ihr Haus vor Flammen schützen können, erfahren Sie im Folgenden.

1. Die Elektrizität im Auge behalten

Eine häufige Brandursache im Eigenheim liegt bei der Elektrizität. Heutzutage haben wir zahlreiche elektronische Geräte, die meistens zudem dauerhaft angeschlossen sind. Dabei stellt die Elektrik immer eine potentielle Zündquelle dar. Verantwortlich für einen Brand können Kurzschlüsse sein, ein falscher Anschluss oder eine Überhitzung des Gerätes. Letztendlich geht die Erzeugung von Strom auch immer mit einer Wärmeerzeugung einher. Diese Wärmeerzeugung kann erwünscht sein, wie es bei der Nutzwärme der Fall ist. Darüber hinaus entsteht aber auch nicht gewollte Wärme, die so genannte Verlustwärme. In einer elektrischen Anlage kommt aufgrund des Leitwiderstandes immer Verlustwärme auf. Diese ist jedoch in der Regel unproblematisch. Erst bei einem Fehlerfall, wie zum Beispiel einer schlechten Isolierung des Kabels oder auch einer Überlastung, kann eine brandgefährliche Verlustwärme entstehen. Deswegen sollten Sie darauf achten, nicht zu viele Geräte an einer Mehrfachsteckdose anzuschließen. Lässt sich das nicht anders vermeiden, können Sie ungenutzte Geräte auch komplett ausschalten oder das Kabel ziehen, um einem Brand vorzubeugen. Eine andere bequeme Lösung ist die Installation von Mehrfachsteckdosen mit Kippschalter. Auf diese Weise können Sie mit einem Handgriff die gesamte angeschlossene Elektronik vollständig ausschalten.

Weil Kabel mit Isolierschäden für einen Brand verantwortlich sein können, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle. Sobald Sie defekte Kabel entdecken, sollten Sie das jeweilige Gerät vom Stromnetz nehmen und sich um eine zügige Reparatur kümmern.

Wenn eins der Geräte defekt ist, sollten Sie dieses nur dann in Eigenregie reparieren, wenn Sie entsprechendes Fachwissen aufweisen. Ansonsten drohen Brandschäden durch eine nicht vollständige korrekte Reparatur. Geben Sie Ihre Geräte deswegen nur in professionelle Hände und versuchen Sie nicht, durch das Anheuern eines Hobbybastlers etwas Geld zu sparen.

Erhöht ist die Brandgefahr vor allem bei einigen Geräten, wie zum Beispiel Kühlschränken, Fritteusen, Fernsehern, Drucker, Backöfen, Notebooks, Kaffeemaschinen oder DVD-Playern. Insbesondere bei Elektronik, die während der Verwendung dazu neigt, ihre Temperatur zu erhöhen, ist Vorsicht angesagt. Ein weiterer Risikofaktor ist das Hinzukommen von Feuchtigkeit- wenn Wärmeentwicklung und Feuchtigkeit aufeinandertreffen, ist die Brandgefahr vergleichsmäßig erhöht. Um Brände zu vermeiden, ist darauf zu achten, Quellen von Feuchtigkeit und Wärme bestenfalls nicht nebeneinander zu platzieren.

Achten Sie bei der Wohnungseinrichtung darauf, dass eletronische Geräte keinem Wärmestau unterliegen. Passieren kann das, wenn Sie beispielsweise Fernseher in einem Schrank verwahren. In einem solchen Fall kommt es zum Wärmestau, der wiederum ein Feuer auslösen kann. Vergleichbar ist das Phänomen mit abgedeckten Lampen, die ebenfalls aufgrund eines Wärmestaus Flammen hervorrufen können.

2. Die Brandgefahr in der Küche reduzieren

Gerade in der Küche ist die Brandgefahr hoch. Immerhin wird hier viel mit heißen Temperaturen gearbeitet. Damit kein Brand entsteht, ist Vorsicht gefragt. Achten Sie darauf, dass nichts auf dem Herd liegt, was dort nicht hingehört. Hin und wieder kann es passieren, dass wir die falsche Herdplatte einschalten und unseren Fehler vielleicht erst einige Minute später merken, sobald der Geruch von geschmolzenem Plastik oder brennendem Papier durch die Wohnung weht. Wenn Sie hingegen strikt darauf achten, die Herdplatten freizuhalten, ist die Brandgefahr weitaus geringer.

Nehmen Sie sich Zeit zum Kochen und lassen Sie Ihre Speisen nicht unbeaufsichtigt auf dem Herd. Manchmal vergehen die Minuten schneller als man denkt und im schlimmsten Fall ist nicht nur Ihr Essen ruiniert, sondern ebenfalls ein Brand entstanden. Aber auch Geräte wie der Toaster, die Mikrowelle oder die Spülmaschine sollten besser nicht ohne Aufsicht arbeiten.

Achten Sie auf eine regelmäßige Reinigung der Dunstabzugshaube. Während des Kochens ist es ganz normal, dass sich etwas Fett in der Dunstabzugshaube sammelt. Allerdings ist Fett leicht entzündlich und so kann die Dunstabzugshaube schnell zur Brandgefahr werden. Deswegen sollten sie Flammen in Fritteusen und fettige Pfannen auch niemals mit Wasser löschen. Ersticken Sie das Feuer lieber mit einem Backblech.

Wenn Sie mit einem Gasherd kochen, ist besondere Vorsicht gefragt. Schalten Sie diesen nach der Verwendung sofort aus und lassen Sie ihn nie allein. Das Überlaufen eines Gerichts kann die Flamme löschen, sodass Gas ungehindert austritt. Außerdem sollten Sie immer erst das Streichholz oder Feuerzeug entzünden und dann das Gas aufdrehen. Ansonsten entweicht viel Gas, während Sie noch damit beschäftigt sind, die Schachtel der Streichhölzer zu öffnen und entsprechend groß ist die Flamme bei dem Entzünden des Gases.

Schauen Sie nach, welche Gegenstände sich in den Schränken rund um den Herd befinden und sortieren Sie alles aus, was leicht entzündlich ist. Lagern Sie solche Gegenstände und Flüssigkeiten lieber woanders.

3. Vorsicht bei dem Rauchen von Zigaretten

Zigaretten gehören zu einer der häufigsten Brandursachen. Vor allem falsch entsorgte heiße Asche ist gefährlich. Entsorgen Sie Ihre Asche deswegen immer zunächst im Aschenbecher und leeren Sie diesen erst dann aus, wenn alle Reste vollständig erkaltet sind.

Auch während des Rauchens ist etwas Achtsamkeit gefragt. Verzichten Sie lieber auf die Zigarette im Bett oder liegend auf dem Sofa. Manchmal ist die Einschlafgefahr größer als es zunächst scheint und gerade in der Nähe des Bettes befindet sich oftmals leicht entzündliches Material. Glut entzündet sehr zügig Kunststoffe, die sich unter anderem in Matratzen, Kissen, Bezügen oder Tischdecken befinden.

4. Offenes Feuer kontrollieren

Vor allem wenn sich Kinder im Haushalt befinden, ist offenes Feuer oftmals schwierig. Achten Sie darauf, Streichhölzer und Feuerzeuge sachgemäß zu lagern, sodass Ihre Kinder keinen Zugriff auf sie haben. Teelichter und andere Kerzen gehören in entsprechende Behälter und sollten nicht in der Nähe von entzündbaren Gegenständen, wie zum Beispiel neben der Gardine, gestellt werden. Schräge Kerzen sollten besser nicht mehr verwendet werden, weil sie oftmals an einer Seite wesentlich schneller abbrennen und hier die Brandgefahr erhöhen.

Gerade bei Teelichtern entsteht eine starke Hitzeentwicklung. Platzieren Sie die kleinen Kerzen deswegen mit ausreichend Abstand zueinander. Ansonsten kann es zu einer plötzlichen Entzündung der Gase kommen, die sich oberhalb der Gesamtfläche befinden.

Lassen Sie Kerzen nicht unbeaufsichtigt und halten Sie Haustiere und Kinder von den Flammen fern.

5. Weihnachten sicher verbringen

Verzichten Sie bei dem Baum lieber auf echte Kerzen. Diese sehen zwar hübsch aus, lassen die Brandgefahr aber stark ansteigen. Gerade bei trockenen Zweigen kann sich eine Flamme sehr schnell ausbreiten.

Aber nicht nur der Christbaum kann zum Problem werden. Auch Adventskränze sind nicht ungefährlich. Vor allem wenn sie mit der Zeit zu immer größerer Trockenheit neigen, ist die Brandgefahr entsprechend hoch. Reduzieren lässt sich die Gefahr, indem der Kranz auf eine feuerfeste Unterlage gestellt wird. Verwenden Sie nicht brennbare Kerzenhalter und tauschen Sie kurze Kerzen aus, insbesondere, wenn der Kranz langsam trockene Stellen bekommt. Achten Sie darauf, dass die Kerzen aufrecht stehen und gleichmäßig abbrennen.

6. Was es Silvester zu beachten gibt

In den letzten Stunden des Jahres sind vor allem die verwendeten Böller problematisch. Um die Brandgefahr zu reduzieren, dürfen Supermärkte Feuerwerke nur an sehr begrenzten Tagen im Jahr verkaufen. Allerdings finden immer wieder nicht zugelassene Objekte ihren Weg nach Deutschland. Dazu gehören zum Beispiel illegale Feuerwerke aus Osteuropa, umgangssprachlich oft auch als „Polen-Böller“ bezeichnet. Verzichten Sie zugunsten Ihrer Gesundheit und der Ihrer Familie unbedingt auf illegale Feuerwerke. Nutzen Sie ausschließlich geprüfte Produkte. Diese erkennen Sie durch die Registriernummer sowie dem CE-Zeichen.

Feuerwerkskörper dürfen ausschließlich im Freien gezündet werden. Lesen Sie sich vor dem Entzünden die entsprechenden Gebrauchsanweisungen durch und halten Sie sich an die Vorschriften. Verzichten Sie darauf, fehlgezündete Feuerwerkskörper ein weiteres Mal anzuzünden. Entzünden Sie nicht mehrere Raketen zur gleichen Zeit. Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Wohnung während der letzten Stunden des Jahres feuerfest ist- halten Sie unbedingt die Fenster geschlossen und räumen Sie brennbare Gegenstände vom Balkon.

7. Mit Kindern reden

Gerade für Kinder ist Feuer oftmals faszinierend. Nicht selten erwischen Eltern ihre Söhne und Töchter dabei, wie sie heimlich mit Kerzen, Streichhölzern oder Feuerzeugen spielen. Kinder können die Gefahren nicht richtig einschätzen, die von den Flammen ausgehen. Klären Sie sie deswegen rechtzeitig auf. Bringen Sie Ihren Kindern auch den richtigen Umgang mit Feuer bei. Dabei können Sie ruhig früh anfangen und so die Brandgefahr reduzieren.

Ist Ihr Kind etwas zu sehr von den Flammen fasziniert, lassen sie es unter Ihrer Aufsicht regelmäßig die Kerzen entzünden. Wer das Feuer ausschließlich verbietet, läuft in die Gefahr, seine Kinder bei dem heimlichen Feuerspiel zu erwischen. Besser ist es, wenn alles im geregelten und kontrollierten Rahmen abläuft.

Warum effektiver Einbruchschutz nicht billig sein kann

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Absolut einbruchssicher kann ein Haus/eine Wohnung leider nicht sein, daher kommt es immer wieder zu Einbrüchen. Es ist zwar möglich, eine hohe Sicherheit zu erreichen, doch die hat ihren Preis.

Ein möglichst sicherer Einbruchschutz kann dafür sorgen, dass Einbruchsversuche aus Zeitgründen abgebrochen werden. Wie eine Polizeistudie aus NRW zeigt, geben Einbrecher meistens auf, wenn sie länger als fünf Minuten benötigen, um in das Haus oder in die Wohnung zu gelangen. Empfehlenswert ist eine Kombination aus elektronischem und mechanischem Schutz.

Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen

Vermeiden Sie gekippte Türen und Fenster während Ihrer Abwesenheit. Blickdichte Sträucher, Zäune und Hecken bieten nicht nur Ihnen, sondern leider auch dem Einbrecher einen Sichtschutz, hinter dem er seine Tat in Ruhe ausführen kann. Verwenden Sie daher besser einen variablen Sichtschutz, den Sie bei Abwesenheit auch beiseiteschieben können.

Mechanische Hindernisse gegen Einbrecher

Zu den besten Sicherheitsvorkehrungen gehören moderne Sicherheitstüren, abschließbare Fenstergriffe, Rollläden, Querriegelschlösser, sichere Schließzylinder, Gitter und Aushebelsperren.

Wer baut oder umbaut, sollte eine einbruchhemmende Eingangstür ins Auge fassen. Bei dieser ist sichergestellt, dass es keine Schwachpunkte in der Konstruktion gibt. Auch eine Nachrüstung einer normalen Tür ist möglich. Türrahmen, Türblätter, Türschlösser, Schließbleche können vom Fachmann aufeinander abgestimmt werden.
Seiteneingänge können Sie mit massiven Schubriegeln, Vorlegestangen oder einem Querriegelschloss sichern. Auch einbruchhemmende Fenster und Terrassentüren sind wichtig für die Sicherheit. Zusätzlich sollten Sie abschließbare Griffe montieren.

Eisengitter bieten einen geeigneten Schutz für Fenster. Auch Türen können Sie mit vorgesetzten Gittern nachträglich sichern.

Für Kellerschächte eignen sich Gitter als fest montierte Abdeckung. Wenn ein Keller frei zugänglich ist, kann sich ein Einbrecher sonst hervorragend weiter vorarbeiten.
Das Haus auf diese Weise aufzurüsten, ist allerdings nicht ganz billig. Schon allein die Sicherheitstüren können schnell mit mehreren Tausend Euro zu Buche schlagen. Wenn Sie sich das gesamte Sicherheitspaket nicht auf einmal leisten können, sollten Sie zunächst die größten Schwachstellen schützen.

Elektronischer Schutz gegen Einbrecher

Diverse elektronische Mittel können den Schutz perfektionieren. Einfach, aber wirkungsvoll sind Scheinwerfer im Eingangsbereich, die an einen Bewegungsmelder angeschlossen sind. Ein Einbrecher erschreckt und entfernt sich, weil er sich größerer Entdeckungsgefahr ausgesetzt sieht. Bewegungsmelder können auch in eine vernetzte Hausteuerung eingebettet sein. Solche Smart-Home-Systeme sind eine gute Einbruchprävention. Alle Zugänge lassen sich mit Bewegungsmeldern und Sensoren überwachen. Die Bewegungen können per SMS an ein Handy gesendet werden. Mit diesem können Sie auch ein Sirenensignal veranlassen, um den Einbrecher abzuschrecken. Auch Rollläden und Beleuchtung können Sie auf diese Weise fernsteuern. Ein solches Sicherheitsset ist ab etwa 300 Euro zu haben.

Akustischer Einbruchschutz

Alarmanlagen runden das Sicherheitspaket ab. Die Anlagen machen ordentlich Lärm und senden zugleich Signale an eine Sicherheitsfirma oder an die Polizei. Die Installation einer solchen Anlage sollte ein Fachmann durchführen. Hierbei ist mit Kosten in Höhe von 1500 bis 2000 Euro zu rechnen. Das ist natürlich sehr viel teurer als das Sicherheitsset Marke Eigenbau aus dem Baumarkt, aber wer einen Profi beauftragt, kann sichergehen, dass der Schutz passgenau ist, die Normen erfüllt und Fehlalarme ausgeschlossen sind.

Was ist von Kameras zu halten?

Kameraattrappen sollten Sie sich sparen, weil sie meist als Attrappen erkennbar sind und auch bei einer Attrappe datenschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden müssen.
So darf eine Attrappe beispielsweise nicht dazu führen, dass Nachbarn sich beobachtet fühlen.

Versicherungsschutz

Wenn es einem Einbrecher dennoch gelingen sollte, an sein Ziel zu kommen, sollten Sie sofort Ihre Hausratversicherung kontaktieren. Die Wiederbeschaffungskosten für entwendeten Hausrat ersetzt diese in der Regel ebenso wie Reparaturen an Fenstern und Türen. Wenn der Versicherte allerdings zu leichtfertig vorgegangen ist, kann es Abzüge bei der Versicherungsleistung geben. Wenn der Versicherte sich ein Mitverschulden zurechnen lassen muss, kann sich der Schadenersatz entsprechend reduzieren.

Wer sich das alles durch den Kopf gehen lässt, dem ist klar, dass an gutem Schutz lieber nicht gespart werden sollte.

Pyrotechnik sicher verwenden – ein Leitfaden

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Immer wieder wird Pyrotechnik missbraucht oder zu leichtsinnig und ohne Fachwissen verwendet (https://www.pyroweb.de/blog/pyrotechnik-wird-immer-wieder-missbraucht/). Gerade an Silvester häufen sich dabei die Unfälle und Verletzungen in Zusammenhang mit Pyrotechnik, wobei oftmals Alkohol im Spiel ist (http://www.ndr.de/ratgeber/Was-Sie-beim-Boellern-beachten-muessen,silvester450.html). In diesem Artikel möchten wir Ihnen dabei helfen, zu einem sicheren Umgang mit Pyrotechnik und Feuerwerken zu gelangen – egal zu welchem Anlass.

Nur in Deutschland zugelassene Pyrotechnik an den dafür vorgesehenen Orten verwenden

Der wichtigste Punkt gleich zum Anfang – nutzen Sie ausschließlich in Deutschland zugelassene Pyrotechnik und lassen Sie unbedingt die Hände von Böllern und Raketen, die aus zweifelhaften Quellen stammen, oftmals aus dem Ausland. Viele der schlimmsten Unfälle stammen von dieser Art von Feuerwerk.

Produkten aus dem Supermarkt, Fachgeschäft oder renommierten Online-Handel können Sie in der Regel vertrauen. Bei ominösen Händlern, die „aus dem Koferraum“ verkaufen oder Bekannten, die Artikel aus dem Ausland importieren wird hingegen abgeraten. Auch von Eigenbauten sollten Sie natürlich tunlichst Abstand nehmen.

Zuletzt sollten Sie Pyrotechnik natürlich nur an den dafür vorgesehenen Orten verwenden – also nicht in Innenbereichen. Die Folge kann ein schwerer Wohnungsbrand sein, wie Sie es etwa in dieser Geschichte nachlesen können: http://www.focus.de/regional/videos/dachstuhl-in-stuttgart-abgebrannt-50-kilogramm-feuerwerk-rettungskraeften-kommt-bei-loescharbeiten-silvesterarsenal-entgegen_id_6424322.html

Vorsicht bei der Lagerung von Feuerwerksartikeln

Vorsicht ist, wie Sie anhand des eben verlinkten Artikels erkennen können, auch geboten wenn Sie Pyrotechnik lagern. Denn wenn eine Flamme oder Zündquelle in die Nähe der Pyrotechnik kommt, kann diese auslösen, explodieren und letztlich einen Brand auslösen, von dem Sie im schlimmsten Fall zunächst einmal nichts mitbekommen werden – bis es zu spät ist.

Ein Rauchmelder ist also obligatorisch, wenn Sie bei Ihnen zu Hause Pyrotechnik lagern möchten – alles andere kann tendenziell sehr gefährlich werden.

Im Idealfall bestellen Sie Feuerwerksartikel ein paar Tage bevor Sie benötigt werden. Ohnehin wird Pyrotechnik bei nicht professioneller Lagerung nicht unbedingt besser, weshalb sie in dafür vorgesehenen Lagern von Händlern in der Regel auch besser aufgehoben sind.

Alkohol und Pyrotechnik sind eine gefährliche Kombination

Eine ganz und gar gefährliche Kombination ist Pyrotechnik zusammen mit Alkohol. Hierdurch entstehen mit unter die gefährlichsten und schlimmsten Unfälle in Zusammenhang mit Pyrotechnik, die es überhaupt nur gibt.

Vor allem an Silvester sollten Sie es mit dem Alkohol also besser nicht übertreiben, wenn Sie in der Nacht noch Böller und Raketen abfeuern wollen.

Weitere Tipps zum Brandschutz und Regeln zum Umgang mit Pyrotechnik, speziell an Silvester, finden Sie in diesem Artikel: http://www.heimwerker.de/haus/sicherheit-und-schutz/brandschutz/silvester-sylvester-feuerwerk.html

Welche Maßnahmen ergreifen Sie, damit Pyrotechnik ein sicheres Vergnügen bleibt? Hinterlassen Sie uns Ihre Antwort in den Kommentaren und tragen Sie Ihren Teil zur Diskussion unterhalb dieses Artikels bei!

Einbruchschutz Trends 2017: Alles, was Sie wissen müssen

Das Thema "Smart Home" wird bei der Prävention von Einbrüchen immer wichtiger. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, auf was Sie achten sollten.

Das Thema „Smart Home“ wird bei der Prävention von Einbrüchen immer wichtiger. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, auf was Sie achten sollten.

Es ist keine neue Nachricht, dass die Zahl der Einbrüche jährlich steigt. Laut verschiedenen Statistiken wird in Deutschland sogar alle drei Minuten eingebrochen. Einbrüche sind unschöne Erlebnisse, die noch lange haften bleiben. Neben den materiellen Schäden, Zerstörung und Diebstahl sind es vor allem die Verletzung der Privatsphäre und der Verlust des Sicherheitsgefühls im eigenen Zuhause, die noch lange Zeit zu schaffen machen. Dabei finden Einbrüche über das gesamte Jahr verteilt statt, oftmals aber in der Urlaubszeit.

Die meisten Einbrüche können verhindert werden, wenn Sie selbst Maßnahmen zum Schutz gegen Einbrecher vollziehen. Das Hauptziel dabei ist es, es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen. Denn oftmals ist es die Schuld der eigenen Unachtsamkeit, dass es zu Einbrüchen kommt. Angeklappte Fenster oder Türen oder auch ein voller Briefkasten bei längerer Abwesenheit sind deutliche Zeichen für Einbrecher. Hauptgrund für Einbrüche ist jedoch eine fehlende oder mangelhafte Sicherheitstechnik. Besonders Türen und Fenster müssen ausreichend gesichert sein, um Einbrüche zu verhindern. Sie sind das Hauptziel der Einbrecher, da diese oft den einfachsten Weg wählen. Stoßen die Übeltäter beim Versuch jedoch auf Hindernisse, brechen sie den Versuch eines Einbruchs sehr schnell ab. Fakt ist, einen 100%igen Schutz gegen Einbrecher gibt es nie – aber Sie können es den Einbrechern sehr schwer machen, ihren Plan in die Tat umzusetzen und Ihr Zuhause schützen. Mittlerweile haben sich einige Trends beim Einbruchschutz etabliert, die wir Ihnen vorstellen möchten.

Intelligent vernetzte Technologien – Smart Home und Co.

Im Zeitalter der neuen Medien und Technologien kommt auch das Handy oder Smartphone beim Einbruchschutz zum sinnvollen Einsatz. Mit einer Smart Home oder der Gira HomeServer App können Sie ganz einfach über das Handy viele Vorgänge im Haus oder der Wohnung steuern. Das funktioniert von überall und Sie können während Ihrer Abwesenheit jederzeit nachschauen, ob Zuhause alle in Ordnung ist. Smart Home und andere ähnliche Programme können dafür sorgen, dass Ihr Zuhause bewohnt aussieht. Sie können Lichter an- und ausschalten, Jalousien steuern und sogar den Strom ein- und ausschalten. Die jeweilige Serverzentrale überwacht Ihr Zuhause und Sie können alle gewünschten Gebäudetechniken ganz einfach über Handy und Smartphone steuern.

Die Smart Home und ähnliche Apps sind kein Garant für mehr Sicherheit, aber eine sehr sinnvolle und praktische Ergänzung zur mechanischen Einbruchsicherung in den eigenen vier Wänden. Solche Apps ermöglichen es Ihnen, potenzielle Einbrüche rechtzeitig zu bemerken und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Ob Sie die App zur Steuerung des Lichts, für Überwachungszwecke, für Steckdosen, Bewegungsmelder, Sirenen, Videokameras oder Tür- und Fensterkontakte nutzen, ist dabei Ihnen überlassen. Die Möglichkeiten sind mittlerweile sehr groß und das System gut weiterentwickelt.

Weitere Informationen: https://www.verbraucherzentrale.de/smart-home

Intelligente, technologische Sicherheitssysteme durch Simulation

Es gibt neben den Smart Home Apps auch andere Systeme, die Einbrecher davon abhalten könnten, Ihr Haus zu betreten. Dazu gehört unter anderem der elektronische Wachhund. Ja, es ist statistisch bewiesen, dass sich viele Einbrecher durch ein Hundeschild oder das Gebell eines Hundes abschrecken lassen. Zum einen ist es die Angst vor dem Wachhund und zum anderen steigt durch das Gebell des Hundes auch das Risiko, bemerkt zu werden. Echte Wachhunde haben aber den Nachteil, dass diese oftmals mit Leckerlis bestechlich oder mit Betäubungsmitteln außer Gefecht zu setzen sind. Ein elektronischer Wachhund, der klingt wie ein echter Hund und auf Bewegungen reagiert, ist eine schöne Alternative. Ob es im Endeffekt wirklich etwas bringt, müsste ausprobiert werden. Die Meinungen zur Zweckmäßigkeit dieser Simulation gehen auseinander.

Ein weiterer Trend im Einbruchschutz ist der TV-Simulator. Ein laufender Fernseher ist für Einbrecher ein Zeichen dafür, dass jemand zuhause ist. Der TV-Simulator ist dafür da, den laufenden Fernseher zu imitieren. Es soll nach außen hin der Anschein erweckt werden, dass der Fernseher läuft und jemand daheim ist. Das mag erst einmal zu simpel klingen, aber es kann tatsächlich sinnvoll sein. Besonders, wenn die Wohnung oder das Haus nicht gut einsehbar sind und der Simulator in kleinen Räumen zum Einsatz kommt, kann die gewollte Effektivität durchaus erzielt werden. Anders als beim echten Fernseher sind die Simulatoren kleiner und auch stromsparender. Zudem werden sie über eine Zeitschaltuhr oder variabel selbst eingeschaltet. Auch bei diesem Simulator handelt es sich vorrangig um eine Möglichkeit, Einbrecher abzuschrecken. Er ersetzt aber nicht die notwendige Sicherung von Wohnung oder Haus.

Intelligent vernetzte Systeme gibt es in verschiedenen Varianten. Wie wäre es beispielsweise mit vernetzten Bewegungsmeldern, die auf Einbrecher aufmerksam machen. Bewegungsmelder können auch an Licht oder Beleuchtungssysteme gekoppelt werden, die reagieren, wenn sich ein Einbrecher oder Unbefugter dem Grundstück nähert. Auch Türen und Fenster können vernetzt werden, zum Beispiel mit der Alarmanlage oder der Sirene von Rauchmeldern. Die Systeme sollen dazu dienen, den Nutzern ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle zu geben. Dafür werden sie stetig weiterentwickelt und neue Technologien eingesetzt.

Nach wie vor ganz weit vorne: Die Alarmanlage

Privatpersonen, Laden- und Geschäftsinhaber und auch die Polizei legen immer noch großen Wert auf den sinnvollen Einsatz von Alarmanlagen. Diese bieten ein hohes Maß an Sicherheit vor Einbrüchen und gilt als hochwertige mechanische Grundausstattung beim Einbruchschutz. Wie wird oft auch als EMA (Einbruchmeldeanlage) angeboten. Die Hauptfunktion einer EMA liegt darin, dass das Eindringen in Haus oder Wohnung durch unterschiedliche Sensoren gemeldet wird. Alarm schlägt das Gerät über eine Sirene oder durch einen Anruf bei der Polizei oder Notrufleitstellen. Ob Sie eine Funkalarmanlage, eine Drahtalarmanlage oder eine Hybridalarmanlage für Ihre vier Wände wählen, ist Ihre Entscheidung. Empfohlen werden die Hybridanlagen, da diese Funk- und Drahtalarmanlagen miteinander vereinen. Ganz neu im Trend sind IP-basierte Gefahrenmeldeanlagen. Bei ihnen kommen moderne Netzwerktechnik und bewährte Draht- oder Funkalarmtechnologie zum Einsatz.

Ausführliche Informationen zum Thema Alarmanlagen finden Sie hier: https://www.bauen.de/a/einbruchschutz-mehr-sicherheit-fuers-zuhause.html

Der Glasbruchmelder

Er ähnelt einer Alarmanlage oder Bewegungsmeldern – der Glasbruchmelder. Die Logik dahinter ist simpel, aber dennoch wissen viele Menschen noch nichts über diese Art des Einbruchschutzes. Besonders dann, wenn Sie nicht direkt eine komplette Alarmanlage installieren möchten, sind Glasbruchmelder ein guter Anfang, das eigene Zuhause sicherer zu gestalten. Bei Glasbruchmeldern unterscheiden wir zwischen passiven und aktiven. Passive Glasbruchmelder funktionieren mit piezoelektrischen Sensoren, die auf die Schwingungen reagieren, die beim Bruch von Glas entstehen. Sie werden in der Regel ungefähr zwei Zentimeter vom Rahmen entfernt auf die Glasscheibe geklebt. Verbunden wird das System über ein Kabel vom Fensterflügel zum Fensterstock. Bei den passiven Glasbruchmeldern liegt der Überwachungsradius bei einem Maximum von zwei Metern.

Aktive Glasbruchmelder funktionieren über Ultraschallsender und ein bis mehrere Empfänger. Übertragungsmedium ist die Glasscheibe. Sobald sich etwas am Glas ändert, wird Alarm ausgelöst. Die aktiven Glasbruchmelder sind sehr einfach zu installieren. Sie werden kabellos an die Scheibe geklebt und müssen nur scharfgestellt werden.

Mehr: http://schluesselhelfer.com/testberichte/glasbruchmelder-test/

Panzerriegel für die Türen

Einbrecher nutzen neben Fenstern auch gern einfach die Tür, um in Wohnungen und Häuser zu gelangen. Um die Tür ganz sicher zu machen, sind Panzerriegel nach wie vor im Trend. Sie zählen zu den wirkungsvollsten Systemen, um Türen sicher gegen Einbrecher zu machen. Einzige Voraussetzung für das Anbringen eines Panzerriegels ist eine von Grund auf massive Tür. Der Panzerriegel verstärkt das gesamte Türblatt und sichert es über die vollständige Breite zusätzlich ab. Empfohlen werden meistens die Panzerriegel mit Sperrbügeln. Stangenriegelschlösser werden vor allem für Balkon- und Terrassentüren aus Glas angeboten. Wichtig ist, dass Sie nicht nur an die Haus- und Wohnungstür denken. Auch Keller- und Garagentüren sind beliebte Einstiegsorte für Einbrecher. Ein Panzerriegel ist für alle massiven Türen bestens geeignet.

Überwachungskameras

Strittig, aber dennoch im Trend sind auch Überwachungskameras. Diese schützen zwar nicht wirklich davor, dass eingebrochen wird, aber sie bieten Aufschluss über das Geschehen. Sichtbar angebrachte Überwachungskameras können Einbrecher aber durchaus abschrecken. Das gilt vor allem für Gelegenheitsräuber. Professionelle Einbrecher sehen in Überwachungskameras aber leider oft auch den Anlass zum Einbruch, denn wo eine Kamera angebracht wurde, gibt es sicher etwas mehr zu holen. Auch die Polizei ist gespaltener Meinung. Einerseits könnte sich das Risiko eines Einbruchs in wenigen Fällen durch eben genannte Gründe erhöhen. Andererseits gibt es auch Vorteile. Zum einen geben Kameras Hilfestellung bei der Aufklärung von Einbrüchen. Sie bieten ein höheres Sicherheitsgefühl, wenn die Bewohner noch Zuhause sind und nicht das gesamte Haus im Auge behalten können. Auch bei längerer Abwesenheit brillieren die Überwachungskameras in den meisten Fällen.

Dank neuester Technologien können die Nutzer von modernen Netzwerkkameras auch von überall auf der Welt nachsehen, was bei ihnen Zuhause passiert, beispielsweise über das Smartphone oder den Laptop. Besonders sinnvoll und zweckgebunden sind Überwachungskameras mit Alarmfunktion. Diese sind mit dem Handy oder dem Computer vernetzt und senden eine Nachricht ab, sobald eine Bewegung registriert wird. Daraufhin kann der Nutzer die Polizei informieren, wenn sich der Verdacht bestätigen sollte.