Gasmelder – wo und wie anbringen?

Gasmelder können Leben retten, doch das kann nur gelingen, wenn sie am richtigen Ort installiert wurden. Doch welche Orte sind überhaupt die richtigen? Genau das möchten wir mit Ihnen im nachfolgenden Artikel klären, sodass Sie anschließend genau darüber Bescheid wissen, welcher Melder, wo am besten seinen Platz findet.

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Die richtigen Stellen für einen Gasmelder im Haus

Wer eine Gas-Therme im Haus hat, sollte auf Nummer sicher gehen und an der passenden Stelle Gasmelder einsetzen.

Wer eine Gas-Therme im Haus hat, sollte auf Nummer sicher gehen und an der passenden Stelle Gasmelder einsetzen.

Gasmelder machen grundsätzlich überall da Sinn, wo mit Gas hantiert wird. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich beispielsweise um eine Gastherme zur Warmwasserbereitung oder eine Gasheizung handelt. Egal, wie modern und gut gewartet Ihre Anlage ist, kann es zu Problemen kommen.

Selbstverständlich ist es eher unwahrscheinlich, doch falls es doch zum Austritt von Gas kommt, ist das Risiko einer Gasexplosion nicht zu vernachlässigen.

Je nachdem, wo Ihre Gastherme oder Heizung angebracht ist, kann es also sein, dass Sie den Gasmelder in der Küche, im Bad oder aber im Heizungskeller installieren müssen.

Wenn der Herd noch mit einer Gasflasche betrieben wird

Gerade in älteren Häusern oder bei einer günstigeren Umrüstung wird der Herd auch gerne mit einer Gasflasche betrieben. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, aber gerade dann ist eine Absicherung durch einen Gasmelder extrem wichtig. Egal, ob das Gas aus der Flasche oder der Leitung kommt, kann es immer zu einer kleinen undichten Stelle kommen, vor der nur Gasmelder zuverlässig warnen. Auch wenn man diese Lecks mit dem bloßen Auge vielleicht nicht erkennt (oder vielleicht gerade deswegen), können diese nicht selten mitunter fatale Folgen haben.

Gasmelder in der Garage

Auch in der Garage kann ein Gasmelder bzw. CO-Melder durchaus angebracht sein. Denn treten hier Gase aus, bleibt dies meist unbemerkt. Wer dann längere Reparaturen am Auto durchführt oder sich länger in der Garage aufhält, läuft Gefahr, ohnmächtig zu werden und riskiert im schlimmsten Fall sein Leben.

Eine Faustregel für den Einsatz von Gasmeldern rund um das Haus lautet: Überall dort, wo Gas fließt, sollte ein Gasmelder sein. Auch wenn es Ihnen vielleicht übertrieben erscheint, alle betroffenen Räume damit auszurüsten, sollten Sie nicht zögern. Ein Gasmelder kostet nicht viel Geld und kann Leben retten!

Gasmelder (abhängig vom jeweiligen Gas) richtig anbringen

Art des GasesOrt der Anbringung
Methan / Produkte auf Methangas-Basis15 - 30 cm unterhalb der Decke
Butan / Propan 15 - 30 cm über dem Boden
KohlenmonoxidAuf Höhe der Öffnung in der Nähe von Kamin oder Ofen

Wenn Sie auf der Suche nach einem Gasmelder für Ihre Gasheizung sind, handelt es sich bei dem verwendeten Gas in der Regel um Methan, beziehungsweise um Produkte auf Methangas-Basis. Diese werden oft als Stadtgas oder Erdgas angegeben. Da Methangas leichter ist als Luft, steigt es von unten nach oben auf. Bringen Sie den Gasmelder deshalb in der Nähe der Gasheizung oder Gastherme 15 bis 30 Zentimeter unterhalb der Decke an. Der Abstand zum jeweiligen Gerät sollte nicht mehr als sechs Meter betragen.

Wenn Sie gerne campen gehen, kommt auch dort Gas ins Spiel. Dieses wird normalweise zum Kochen oder Heizen verwendet. Es handelt sich dabei meist um Butan oder Propan. Beides sind sogenannte Flüssiggase. Sie sind schwerer als Luft und sinken deshalb nach unten, um sich dort flächig auszubreiten. Bringen Sie den Gasmelder deshalb an der Wand etwa 15 bis 30 Zentimeter über dem Boden an. Der Gasmelder sollte nicht weiter als vier Meter vom Gasgerät entfernt angebracht werden. Wenn das Thema Gasmelder beim Camping für Sie besonders interessant ist, können Sie sich auch mit Hilfe dieses Artikels noch besser hierüber informieren.

Die Installation eines Gasmelders ist auch in der Nähe eines Ofens oder Kamins besonders wichtig. Werden kohlenstoffhaltige Stoffe unvollständig verbrannt, so kommt es zur Entstehung von Kohlenmonoxid. Der Stoff ist zwar leichter als Luft, vermischt sich in der Praxis aber sehr oft mit dieser. CO-Melder sollten daher nach Möglichkeit ungefähr auf Höhe der Kaminöffnung montiert werden.

Die obenstehende Tabelle liefert Ihnen noch einmal einen Überblick über die jeweiligen Gase und wo der Gasmelder montiert werden muss, damit er Schutz vor ihnen bieten kann.

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Der Gasmelder schlägt Alarm – was nun?

Im Falle eines Gasalarms sollten Sie bereit sein, schnell die Flucht zu ergreifen. Gehen Sie dabei aber auf keinen Fall panisch vor, sondern versuchen Sie, klaren Verstand zu bewahren.

Im Falle eines Gasalarms sollten Sie bereit sein, schnell die Flucht zu ergreifen. Gehen Sie dabei aber auf keinen Fall panisch vor, sondern versuchen Sie, klaren Verstand zu bewahren.

Der Gasmelder ist dafür da, Alarm zu schlagen, wenn er eine erhöhte Gaskonzentration in der Luft misst. Obwohl sein Alarm wichtig und lebensrettend ist, hofft wohl jeder von Ihnen, ihn niemals hören zu müssen. Doch was, wenn der Alarmton erklingt? Wie verhalten Sie sich in dieser Situation am besten? Wir möchten Ihnen genau das im nachfolgenden Artikel erklären, damit im Ernstfall nichts schief geht.

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  1. Bleiben Sie ruhig

Sie sollten in einer solchen Situation genau wissen, wie Sie vorzugehen haben. Verinnerlichen Sie sich diesen Ablauf deshalb möglichst genau und hängen Sie ihn sich an einem gut sichtbaren Ort in der Wohnung auf. Zuerst einmal dürfen Sie nicht die Nerven verlieren und sollten ruhig und konzentriert vorgehen.

  1. Vorsicht vor einer Gasexplosion!

Befindet sich Gas in der Luft, so kann es leicht zu einer Gasexplosion kommen. Feuerzeuge oder Streichhölzer sind deshalb jetzt tabu. Auch Lichtschalter dürfen nicht betätigt werden. Die kleinen Funken, die dabei entstehen, könnten bereits ausreichen, um eine Explosion hervorzurufen. Verwenden Sie außerdem keine elektrischen Geräte.

  1. Lüften Sie Ihre Wohnung

Versuchen Sie nun, ganz langsam und vorsichtig mehrere Fenster zu öffnen. Die Bedächtigkeit ist hierbei so wichtig, da es auch hier sonst zur Entstehung von Funken kommen kann, welche eine Gasexplosion auslösen könnten. Das Lüften lässt die Gaskonzentration in der Luft sinken und ist somit bereits eine gute erste Hilfe.

  1. Verlassen Sie Ihre Wohnung/ Ihr Haus

Achten Sie darauf, dass alle Bewohner das Haus verlassen und niemand mehr ins Haus zurückkehrt. Erklären Sie außerdem allen, dass der Kontakt mit Feuerquellen, Lichtschaltern und elektronischen Geräten zu vermeiden ist.

  1. Rufen Sie den Entstördienst oder die Feuerwehr an

Um die Gefahr zu bannen, ist es wichtig, dass Sie die Feuerwehr oder den Entstördienst benachrichtigen und mit allen Bewohnern bis zum Eintreffen der Hilfe außerhalb der Immobilie bleiben. Die Helfer sagen Ihnen dann, wie es weiter geht.

Was, wenn es nur ein Fehlalarm war?

Wenn ein Gasmelder piept, kann es sich natürlich auch um einen Fehlalarm handeln. Leider sind Fehlalarme schwer von wirklichen Alarmen zu unterscheiden. Nicht immer nimmt man den Geruch nach faulen Eiern wahr, welcher dazu dient, das Austreten des Gases zu bemerken.

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Wenn Ihr Gasmelder Alarm auslöst, sollten Sie immer nach der oben beschriebenen Liste vorgehen. Sowohl der Entstördienst, als auch die Feuerwehr kommen dann kostenlos zu ihnen und es ist in aller Regel kein Problem, wenn sich das ganze als Fehlalarm herausstellt. Damit Sie die wichtigen Telefonnummern in der Aufregung nicht vergessen, können Sie diese in Handy und Telefon einspeichern.

Wie sinnvoll sind Gasmelder wirklich?

In sehr vielen Fällen können Gasmelder im Haushalt sinnvoll sein. Dabei sind die Kosten von Gasmeldern verhältnismäßig gering.

In sehr vielen Fällen können Gasmelder im Haushalt sinnvoll sein. Dabei sind die Kosten von Gasmeldern verhältnismäßig gering.

Als Haus- oder Wohnungsbewohner wird man oft überschwemmt mit Angeboten und Empfehlungen zu Geräten, welche die Sicherheit im Haushalt verbessern sollen. Welche davon Sie wirklich benötigen, ist oft schwer zu erkennen.

In diesem Artikel möchten wir uns dem Thema Gasmelder widmen und feststellen, inwiefern diese sinnvoll sind oder nicht.

Gasmelder ja oder nein?

Heizen Sie mit Erdgas oder kochen Sie mit Gas? Dann gibt es keinen Zweifel – ein Gasmelder ist für Sie sinnvoll. Möglicherweise denken Sie, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass versehentlich Gas austritt und das mag sein. Ist es aber doch der Fall, können Sie dies mit Ihrem Leben bezahlen. Abgesehen davon sind die Geräte nicht teuer und arbeiten in der Regel absolut zuverlässig.

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Ein Gasmelder ist besonders in der Nähe der jeweiligen Gasquelle sinnvoll. Dabei kann es sich beispielsweise um den Herd, die Heizungsanlage oder die Therme handeln. Je nach Gastyp muss der Melder dann an einer anderen Stelle installiert werden, weil manche Gase zuerst absinken und andere zuerst aufsteigen, sodass sie entweder zuerst am Boden oder in der Luft erkannt werden können.

Wieso ein Gasmelder, wenn er nicht Pflicht ist?

Gasmelder können Leben retten. Trotzdem ist Deutschland auf diesem Gebiet noch etwas rückständig. In anderen Ländern besteht bereits seit Jahren eine Pflicht für Gasmelder, wohingegen, man in Deutschland bisher nur die Rauchmelderpflicht als notwendig angesehen hat.

Das sollte aber für Sie selbst keine Rolle spielen. Die Geräte können Sie zu einem sehr günstigen Preis vor dem Tod bewahren. Lieber besitzen Sie also ein Gerät, welches hoffentlich keinen Alarm auslöst, als kein Gerät zu besitzen und dies vielleicht einmal bitter zu bereuen.

Videobeitrag: Solche Schäden können Gasexplosionen im Extremfall anrichten

Gasmelder beim Camping

Beim Camping braucht man heutzutage in der Küche auf (fast) keine Annehmlichkeiten mehr zu verzichten. Der Sicherheitsgedanke sollte dabei aber niemals zu kurz kommen.

Beim Camping braucht man heutzutage in der Küche auf (fast) keine Annehmlichkeiten mehr zu verzichten. Der Sicherheitsgedanke sollte dabei aber niemals zu kurz kommen.

Für viele Urlauber gibt es nichts Schöneres, als in den Ferien jeden Tag in der Natur zu genießen und ihr auch nachts möglichst nahe zu sein. Wo gelingt das besser als beim Camping? Egal, ob man sich einen Urlaub mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt gönnt, gehört die Selbstversorgung dabei selbstverständlich dazu, zumal sie den Geldbeutel schont.

Am Leichtesten gelingt das gemeinsame Kochen mit Gas. Wo man sich auch immer befindet, müssen Sie nur die Gasflasche an den Grill oder Herd anschließen und schon können Sie leckere Speisen genießen. Auch wenn Kochen immer sehr harmlos und ungefährlich klingt, ist dies gerade bei der Verwendung von Gas nicht immer der Fall. Tritt es aus, können Sie es wieder sehen, noch riechen oder spüren.

Damit es bei Ihnen nicht zu einem unbemerkten Austritt von Gas und den damit verbundenen Folgen kommt, sollten Sie sich überlegen, einen Gasmelder anzuschaffen. Wir erklären in diesem Artikel genau, wo es dabei beim Camping ankommt

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Welche Art von Gasmelder eignet sich am besten für das Camping?

Die Qual der Wahl fällt beim Thema Gasmelder nicht immer leicht, da viele verschiedene Produkte auf dem Markt sind. Da beim Camping im Normalfall mit Propangas hantiert wird, sollten Sie sich für ein dafür ausgelegtes Gerät entscheiden. Dieses Gas sammelt sich am Boden an, wenn es austritt, sodass der jeweilige Gasmelder in der Nähe der Gasquelle am Boden installiert werden sollte.

Es ist dabei egal, ob Sie sich für einen Kombi-Melder oder ein Gerät, welches einzig und allein für Propangas geeignet ist, entscheiden. Die Hauptsache ist, dass das Modell das jeweilige Gas erkennen kann.

Videobeitrag: Gasalarm im Wohnmobil

Was Sie zum Gebrauch der Gasmelder wissen sollten

Grundsätzlich sollten Sie im Wohnwagen oder Wohnmobil Gasmelder bevorzugen, die im Notfall sowohl ein akustisches, als auch ein optisches Signal geben. Gleichzeitiges Blinken und Piepen erhöht schließlich die Chance, dass Sie möglichst schnell auf den Notfall aufmerksam gemacht werden.

Egal, ob Sie beim Camping Gas zum Kochen oder zum Heizen verwenden, ist ein Gasmelder sinnvoll. Dieser wird im Normalfall nicht mit einer Batterie betrieben, da die Geräte relativ viel Strom benötigen und die Batterien sonst ständig ausgetauscht werden müssten.

Viel praktischer sind deshalb Gasmelder, die über einen 12 Volt Anschluss verfügen. Im Auto schließen Sie das Gerät dann bequem an den Zigarettenanzünder oder alternativ auch an die Autobatterie an.

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