Hitzemelder ja – doch wie und wo? – Wir klären auf!

Die Frage aller Fragen – Rauchmelder oder Hitzemelder?

Im Gegensatz zu Rauchmeldern lösen Hitzemelder nicht aufgrund von Dampf und Staub aus. Dies macht sie zur idealen Lösung für Räume wie die Küche, das Bad oder die Garage.

Im Gegensatz zu Rauchmeldern lösen Hitzemelder nicht aufgrund von Dampf und Staub aus. Dies macht sie zur idealen Lösung für Räume wie die Küche, das Bad oder die Garage.

Hitzemelder sind, auch wenn es am Namen nicht für alle gleich zu erkennen ist, etwas  anderes als Rauchmelder. Rauchmelder lösen bei starker Rauchentwicklung einen Alarm aus und warnen die Bewohner auf diese Weise vor gefährlichen Wohnungsbränden. Im Idealfall wird der Brand erkannt, so lange er noch nicht allzu groß ist, sodass die Feuerwehr rechtzeitig vor Ort sein oder das Feuer noch selbst gelöscht werden kann.

Auch Hitzemelder sollen ihre Bewohner vor dem Feuer in den eigenen vier Wänden schützen. Ihre Technologie unterscheidet sich aber von der der Rauchmelder, da sie nicht auf den Qualm, sondern die erhöhte Temperatur reagieren.

Bricht ein Feuer aus, so steigt die Umgebungstemperatur innerhalb kurzer Zeit um ein Vielfaches an. Genau diesen Vorgang bemerken die Hitzemelder und lösen zwischen Temperaturen von 58°C und 60°C den Alarm aus. Jetzt fragen Sie sich sicher, wozu ein solches Gerät denn dienen kann, wenn es bereits Rauchmelder gibt.

Hitzemelder wurden extra für Räume entwickelt, in denen es bei Rauchmeldern durch die starke Dampf- oder Staubentwicklung öfter zu Fehlalarmen kommt. Dampf nach dem Duschen, beim Kochen, die Abgase des Autos oder auch der Staub in Abstellräumen können Rauchmelder schnell irritieren. Häufige Fehlalarme sind nicht nur nervig, sondern verringern auch das Vertrauen in die technischen Helfer.

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Hitzemelder – wo anbringen?

Aus diesem Grund gibt es einige Orte rund um Haus und Hof, an denen Sie lieber Hitzemelder anbringen sollten. Dazu zählen im Haus vor allem das Bad und die Küche, sowie der Dachboden. Nicht zu vergessen sind aber auch das Carport und die Garage.

Vor Fehlalarmen der Hitzemelder an diesen Orten brauchen Sie keine Angst zu haben. Die Geräte lösen nicht aus, nur weil man einmal die Spülmaschine öffnet und etwas Dampf entweicht. Sie sind auf den extrem starken und schnellen Temperaturanstieg im Falle eines Feuers programmiert und lösen in der Regel sehr zuverlässig aus.

Einfach an die Decke? – So muss ein Hitzemelder angebracht werden

Dampf kann in der Küche bei Rauchmeldern schnell zu einem Fehlalarm führen. Daher sind Hitzemelder hier meist die bessere Wahl.

Dampf kann in der Küche bei Rauchmeldern schnell zu einem Fehlalarm führen. Daher sind Hitzemelder hier meist die bessere Wahl.

Keine Angst, die Installation von Hitzemeldern ist nicht schwer. Trotzdem sollte man sich vor der Montage einige Gedanken machen. Je nach Bundesland und dem Ort, an dem der Hitzemelder installiert wird, müssen bestimmte Vorschriften bezüglich der Montage eingehalten werden.

Die beste Art der Montage erfolgt deshalb auf einer mitgelieferten Montageplatte. Das Gerät wird dafür mithilfe von Dübeln und Schrauben fest in der Decke verankert und kann nicht einfach herunterfallen.

Alternativ ist es möglich, die Geräte mit extrem festem Klebeband oder mit Heißkleber zu befestigen. Das ist vor allem von Vorteil, wenn man nicht weiß, wie lange man in einer Wohnung wohnen bleiben möchte. Grundsätzlich ist es aber immer am besten, die Hitzemelder anzubohren.

Im Raum selbst sollte der Hitzemelder idealerweise nicht direkt über der Dampf erzeugenden Quelle angebracht werden. Das bedeutet, dass das Gerät in einer großen Küche beispielsweise in der Mitte des Raumes seinen Platz finden kann, wo es weit genug von Herd, Ofen und Spülmaschine entfernt ist.

Stand-Alone-Modelle oder doch lieber Funk?

Auch bei Hitzemeldern unterscheidet man zwischen sogenannten Stand-Alone-Modellen und Varianten, welche einfach per Funk vernetzt werden können.

Wenn Sie in einer relativ überschaubaren Wohnung wohnen, müssen Sie sich im Normalfall nicht um vernetzte Modelle bemühen, da Sie am anderen Ende der Wohnung hören, wenn ein Alarm ausgelöst wurde. Anders ist das in größeren Häusern oder bei Firmen. Wird in einem Raum der Alarm ausgelöst, so wird diese an alle anderen Geräte übertragen. Auf diese Weise werden Sie beispielsweise im Dachgeschoss geweckt, wenn im Keller ein Feuer ausbricht.

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