Garage sichern

In nicht wenigen Fällen birgt die Garage eine (oftmals unerkannte) Schwachstelle, die sich Einbrecher zu Nutzen machen können.

In der Garage werden die Autos vor dem Wetter geschützt und können so das ganze Jahr über fernab der Witterung aufbewahrt werden. Die meisten Garagen besitzen eine praktische Verbindung zum Wohnhaus. Dafür ist meist eine Tür vorhanden.

Diese Tür wiederum sorgt für eine große Schwachstelle in Bezug auf die Sicherheit des Hauses. Wer ein Haus neu baut, sollte nicht nur an den Komfort, sondern vor allem an die Sicherheit denken und auf Türen und Fenster bei der Garage verzichten. Ein Eingangstor für das Auto reicht völlig.

Wer bereits eine Tür zwischen der Garage und dem Wohnhaus hat, besitzt eine entsprechende Brandschutztür, da dies Vorschrift ist. An dieser darf man nichts verändern, um eine Einbruchssicherung zu gewährleisten. Stattdessen kann man aber auf eine Multifunktionstür umrüsten. Diese schützt vor Einbrüchen und  vor Feuer. Unter diesem Link gibt es besonders hilfreiche Tipps der Polizei zu diesem Thema: http://www.polizei.bayern.de/content/4/4/9/tueren.pdf.

Damit das Auto nicht gestohlen werden kann und auch die eventuelle Tür ins Haus besser abgesichert ist, sollte man unbedingt darauf achten, ein gut abgesichertes Tor zu verwenden.

Besonders zu empfehlen sind einbruchhemmende Garagentore. Diese müssen mindestens der Widerstandsklasse 2 angehören, um wirksam zu schützen.

Die nachträgliche Sicherung

Eine nachträgliche Sicherung birgt einen großen Nachteil. Die Beplankung des Tores ist dabei eine unbeseitigbare Schwachstelle.

Bei Schwingtoren sollte man Wert auf eine stabile Stangenverriegelung legen. Der Profilzylinder muss geschützt eingebaut sein. Außerdem darf man die Beplankung von außen nicht entfernen können.

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