Geld unter dem Kopfkissen

Geld unter dem Kopfkissen zu verstecken, mag bequem sein und ein subjektives Gefühl von Sicherheit vermitteln. Im Ernstfall kann sich ein solch schlechter Aufbewahrungsort aber sehr schnell rächen.

Gerade ältere Menschen heben oft große Geldmengen ab, um diese dann den Monat über zu Hause aufzubewahren. Die Polizei rät zwar regelmäßig von diesem Vorgehen hab, kann jedoch nichts an den Gewohnheiten der Menschen ändern.

Wenn man sich entscheidet, das Geld nicht auf der Bank zu lassen und nach Bedarf abzuheben, sollte man wenigstens darauf achten, es daheim sicher zu verstauen.

Bargeld niemals in die Geldkassette geben

Wer eine Geldkassette besitzt, sollte diese mit möglichst wertlosen Dingen füllen und gut verschließen. Findet der Einbrecher diese, wiegt er sich in Sicherheit und ist der Meinung, dass er das Bargeld gefunden hat. Anschließend kann es sein, dass er nicht mehr weiter sucht. Verstecken Sie das Bargeld unbedingt an einem anderen Ort und nicht in der Geldkassette. Sie können sich sicher sein: Einbrecher finden jedes Versteck innerhalb kürzester Zeit.

Wertgegenstände und Bargeld ins Bankschließfach

Wer Geld oder Wertgegenstände sicher aufbewahren möchte, sollte sich ein Bankschließfach anschaffen. Für einen Jahresbeitrag sind Wertgegenstände und Bargeld bis zu einer bestimmten Summe versichert. Auch für höhere Summen gibt es eine Versicherung. Dann steigt allerdings der Beitrag. Wichtig ist es immer, der Bank den Wert ehrlich mitzuteilen, damit man auch wirklich versichert ist.

Tresor oder nicht?

Grundsätzlich zeigt ein Tresor einem Einbrecher genau, dass und wo es etwas zu holen gibt. Wenn ein Tresor vorhanden ist, sollte dieser ein möglichst hohes Gewicht aufweisen und eingemauert sein. Mittlerweile sind viele Täter so brutal, dass sie auch tonnenschwere Tresore mitnehmen. Was also nicht unbedingt zu Hause gelagert werden muss, gehört in ein Bankschließfach. Auch ein Verteilen auf mehrere verschiedene Tresore ist sinnvoll.

Welcher Tresor?

Ein guter Tresor besitzt zwei Zertifikate. Das Eine ist das ECB-S Zertifikat und das Andere die Sicherheitsstufe. Bei letzterer kommt es darauf an, ob der Tresor in einem Privathaushalt oder in einer Firma verwendet werden soll. Zuhause sind die Widerstandsklassen N, I und II zu empfehlen. Für die individuell passende Auswahl sollten Sie allerdings Ihren Schlüsseldienst zu Rate ziehen, damit Sie nicht unnötig Geld für einen wenig sicheren Tresor ausgeben.

Welches Tresor-Versteck?

Gut sind Tresore, die sich an wenig zugänglichen Orten, wie zum Beispiel unter dem Auto in der Garage befinden. Auch Tresore mit kleinen Öffnungen, die beispielsweise hinter Steckdosen Platz finden können, lassen sich in der Eile der Einbrecher nicht so leicht finden. Am besten ist der Verschluss mit einer digitalen Tastatur. So kann man den Code regelmäßig ändern und läuft nicht Gefahr den Schlüssel zu verlieren.

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