Glasbruchmelder Test 2015 mit Ratgeber und Preisvergleich

Herzlich willkommen zum großen Glasbruchmelder Test 2015. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel erklären, wozu genau Glasbruchmelder dienen und wie sinnvoll sie wirklich sind. Unsere Checkliste soll Ihnen als kleine Hilfe beim Kauf dienen, sodass Sie genau wissen, auf welche Eigenschaften der Geräte Sie zu achten haben.

Sie haben noch keine Ahnung, in welche Richtung es gehen soll? Kein Problem! Unsere Produktartikel zeigen Ihnen, wie andere Kunden die Leistungen der Geräte einschätzen. Außerdem finden Sie weitere genaue Erklärungen zum Thema Glasbruchmelder am Ende des Artikels.

Checkliste für den Kauf eines Glasbruchmelders

  • Einfache Installation: Ankleben, scharf stellen, fertig.
  • Achten Sie auf die Prüfsiegel: VdS-geprüfte Melder der Klasse C sind die sichersten Modelle.
  • Das Setup: Hätten Sie lieber eine gleichzeitige oder einzelne Überwachung mehrerer Scheiben?
  • Nur laut ist gut: Der Alarmton sollte an jeder Stelle im Haus oder in der Wohnung gut zu hören sein.
  • On-/Off-Taste: Möchten Sie die Glasfronten beispielsweise reinigen, ist es praktisch, den Melder während dieser Zeit einfach ausschalten zu können.

Übersicht der getesteten Glasbruchmelder

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Verschiedene Arten von Glasbruchmeldern

Einbrecher versuchen oftmals, sich mittels der Fenster Zutritt zu einem Gebäude zu verschaffen. Ein Glasbruchmelder warnt sie, wenn jemand versucht, eine Ihrer Scheiben einzuschlagen.

Einbrecher versuchen oftmals, sich mittels der Fenster Zutritt zu einem Gebäude zu verschaffen. Ein Glasbruchmelder warnt Sie, wenn jemand versucht, eine Ihrer Scheiben einzuschlagen.

Passive Glasbruchmelder

Passive Glasbruchmelder funktionieren nach einem akustischen Prinzip, werden aber direkt auf das jeweilige Glas geklebt, um den entsprechenden Körperschall zu registrieren. Der piezoelektrische Sensor meldet dabei Schwingungen im Bereich von 100 kHz, die normalerweise nur auftreten, wenn eine Scheibe zerstört wird.

Diese Geräte sind allerdings nur bei Scheiben mit Doppelverglasung einsetzbar.

Aktive Glasbruchmelder

Aktive Glasbruchmelder sind aus einem oder mehreren Empfängern, sowie einem Ultraschallsender gebaut. Meist befinden sich Sender und Empfänger im selben Gehäuse und werden somit gemeinsam auf der Scheibe installiert. Bei Beschädigung der Scheibe wird das Glas und damit auch die Übertragung zwischen den beiden Komponenten geändert. Es kommt zur Auslösung des Alarmes.

Aktive Glasbruchmelder kommen nicht ohne eigene Versorgungsspannung aus. Sie gehören der VdS Klasse C an und sorgen somit für die höchste Sicherheit. Außerdem sind sie für den Einsatz bei allen Glasarten geeignet.

Akustische Glasbruchmelder

Akustische Glasbruchmelder lösen nur dann aus, wenn auch das Klirren der Scherben auf dem Boden ertönt.

Akustische Glasbruchmelder lösen nur dann aus, wenn auch das Klirren der Scherben auf dem Boden ertönt.

Akustische Glasbruchmelder verfügen über ein integriertes Mikrofon und reagieren auf Luftschall. Sobald Frequenzen wie beim Glasbruch auftauchen, lösen sie einen Alarm aus. Die Geräte eignen sich für Scheiben ab einer Größe von 30×30 Zentimetern und können maximal im Abstand von sieben bis zehn Metern zur Scheibe angebracht werden. Alle Scheiben im entsprechenden Abstand können gleichzeitig überwacht werden.

Der Betrieb erfolgt mithilfe einer Batterie oder per Verdrahtung. Diese Art von Glasbruchmelder arbeitet meist via Funk und wird idealerweise an der dem zu überwachenden Fenster gegenüberliegenden Wand montiert.

Um Fehlalarmen vorzubeugen, reagieren Funk-Glasbruchmelder nicht nur auf ein einzelnes Geräusch, sondern sind so programmiert, dass sie wissen, dass nach dem Einschlag ins Fenster ein klirrendes Geräusch der herunterfallenden Scherben ertönen muss. Nur wenn dieses auch tatsächlich auftritt, wird der Alarm ausgelöst.

Akustische Glasbruchmelder eignen sich am besten zur Überwachung mehrerer Fenster simultan. Passive Modelle können normalerweise nur bei Doppelverglasung eingesetzt werden. Aktive Glasbruchmelder der VdS-Klasse C benötigen eine eigene Versorgungsspannung, gelten im Normalfall aber auch als der sicherste Typ von Glasbruchmeldern.

Worauf Sie beim Kauf eines Glasbruchmelders achten sollten

Hochwertige

Hochwertige Glasbruchmelder können mit bis zu 120 Dezibel Alarm schlagen und somit in vielen Fällen selbst noch so mutige Einbrecher schockieren und in die Flucht schlagen.

Lautstärke und Länge des Alarmsignals

Ein guter Glasbruchmelder muss nicht viel kosten, sollte in jedem Falle aber möglichst laut sein. Hochwertige Modelle besitzen oftmals eine eigene Sirene, erreichen bis zu 120 Dezibel und können bis zu eine Minue lang ununterbrochen Alarm schlagen. Auf diese Weise können Diebe in vielen Fällen wieder verscheucht werden und es steht mit großer Sicherheit fest, dass jeder im Haus etwas von dem Alarm mitbekommt.

Einfache Installation und lange Laufzeit im Batteriebetrieb

Die Installation der Geräte sollte selbstverständlich möglichst leicht von der Hand gehen. Viele Geräte müssen nur an die Scheibe geklebt und scharf geschaltet werden und schon kann es losgehen. Modelle, bei denen automatisch eine Meldung abgegeben wird, wenn der Batteriestand sich einmal dem unteren Ende nähert, sind dabei zu bevorzugen.

Selbstredend, sollte die eingesetzte Batterie natürlich auch über eine möglichst lange Laufzeit verfügen.

Eine blinkende Leuchtdiode zeigt Einbrechern auch bei Nacht, dass der Glasbruchmelder aktiv und der Einbruchsversuch durch das Fenster zwecklos ist.

Eine blinkende Leuchtdiode zeigt Einbrechern auch bei Nacht, dass der Glasbruchmelder aktiv und der Einbruchsversuch durch das Fenster zwecklos ist.

Abschreckung durch blinkende LED und Aufkleber

Ist der Glasbruchmelder in Betrieb, so sollte man das auch sehen können, etwa durch eine blinkende LED-Leuchte. Denn auch wenn er ohne Alarmanlage betrieben wird, kann er von außen leicht mit einer solchen verwechselt werden. Viele Hersteller liefern ferner Aufkleber mit, auf denen zu lesen ist, dass das Haus gesichert oder mit einer Alarmanlage versehen ist.

Dies allein kann in vielen Fällen Einbrecher wirkungsvoll abschrecken und die Scheibe wird am Ende garnicht erst eingeschlagen.

Aktiver, passiver oder akustisch Glasbruchmelder?

Ob Sie sich am Ende für einen aktiven, passiven oder akustischen Glasbruchmelder entscheiden, liegt ganz an Ihnen und letztlich verfügt jeder der genannten Typen von Glasbruchmeldern über seine ganz eigenen Stärken und Schwächen. Welche dies sind, haben wir etwas weiter oben im Text bereits erläutert.

Wichtig für Sie ist es vor allem, dass Sie eine Vorstellung davon entwickeln, was Sie eigentlich brauchen bzw. suchen und sich dann mit diesem Wissen im Hinterkopf auf die Suche nach einem individuell für Sie passenden Gerät machen.