Rauchmelder Test 2015

Herzlich willkommen zum großen Rauchmeldertest 2015. Hier stellen wir Ihnen einige der Geräte vor, die gerade auf dem Markt besonders beliebt sind. In unseren Testberichten gehen wir genau auf die Vor- und Nachteile der einzelnen Rauchmelder ein und erklären Ihnen auch, wie gut das jeweilige Gerät bei anderen Kunden ankommt.

Sie sind noch unentschlossen und einfach auf der Suche nach Informationen über Rauchmelder? Dann haben wir gleich unterhalb mit unserer Checkliste genau das Richtige für Sie. Darin haben wir alle wichtigen Details zusammengefasst, auf die Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten sollten. Weiter unten können Sie dann die detaillierten Testberichte zu den entsprechenden Geräten lesen, um noch mehr über die kleinen Lebensretter zu erfahren. Zum Schluss möchten wir Ihnen nochmal ganz im Detail erklären, welcher Rauchmelder zu Ihnen passt und wie Sie das richtige Gerät für Ihre persönlichen Bedürfnisse finden können.

Checkliste für Kauf eines Rauchmelders

  • Achten Sie auf die Prüfsiegel: Ein hochwertiger Rauchmelder sollte verschiedene Siegel von vertrauenswürdigen Prüfstellen tragen. Dazu zählen: das TÜV-Siegel, das CE-Siegel, das Q-Siegel und das VdS-Siegel. Besonders wichtig ist die Entsprechung der DIN EN 14604 Norm, damit die Rauchmelder auch den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
  • Stand-Alone-Rauchmelder für kleine Wohnungen, Funkrauchmelder oder Drahtvernetzte Melder in größeren Gebäuden: Da man seine Ohren in großen Gebäuden nicht überall haben kann, ist es wichtig, dass der Alarm von einem Rauchmelder zu allen weiteren Geräten geleitet wird.
  • Laut = gut: Weniger als 85 Dezibel sollten es nicht sein – schließlich sollen die Geräte Sie auch aus dem tiefsten Schlaf reißen können.
  • Einfache Installation mit mitgeliefertem Material: Ideal sind Geräte die bereits mit Dübeln, Schrauben und Batterien geliefert werden, sodass die Installation sofort vorgenommen werden kann.

Übersicht der getesteten Rauchmelder

Gerät Bewertung Preis
1

Smartwares 10-Jahres- VdS Rauchmelder mit Magnethalter

93
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2

JO-EL Mini-Designer-Rauchmelder

93
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3

Ei Electronics 10-Jahres-Rauchmelder mit Lithiumbatterie, weiß, Ei650

93
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4

mumbi RMH200H VDS Rauchmelder in Holz Optik

90.666666666667
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5

Gira Rauchwarnmelder Dual reinweiss

90.666666666667
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6

GS506 5er Set Rauchmelder

90.666666666667
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7

mumbi RM104 4x optischer Rauch-/ Feuer-/ Brandmelder

88.333333333333
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8

mumbi RM102 Rauchmelder

84.333333333333
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9

mumbi RM103 3x optischer Rauch-/ Feuer-/ Brandmelder

84.333333333333
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10

ELRO Cavius by ELRO Mini-Design 10-Jahres Rauchmelder

83.666666666667
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11

mumbi RM204 VDS Rauchmelder

83.666666666667
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12

ELRO RM144Set VDS-zertifizierter Rauchmelder

83
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13

mumbi RM106 6x optischer Rauch-/ Feuer-/ Brandmelder

83
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14

Merten 547119 Argus Rauchmelder Basic Longlife

82.333333333333
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15

Bavaria BARM2 Rauchmelder

82.333333333333
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16

Gira 114402 Rauchmelder basic

76
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17

4 x mumbi RM504 MINI Rauchmelder

73.666666666667
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18

FireAngel ST-620 DE Thermoptek Rauchmelder

73
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19

Merten 547019 Argus Rauchmelder Basic

71
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20

Unitec Rauchmelder, fotoelektronisch

66
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Übersicht der unterschiedlichen Typen von Rauchmeldern

Stand-Alone-Rauchmelder werden meist mit Hilfe von Batterien betrieben, die regelmäßig gewechselt werden müssen.

Stand-Alone-Rauchmelder werden meist mit Hilfe von Batterien betrieben, die regelmäßig gewechselt werden müssen. [1]

Da die Vielfalt an Rauchmeldern auf dem Markt beinahe schon erdrückend geworden ist, wollen wir Ihnen vermitteln, worauf Sie achten müssen, damit Ihr Rauchmelder auch noch lange Zeit verlässlich für Sicherheit sorgt. Dazu gilt es zuerst einmal die grundlegenden Typen an Rauchmeldern zu unterscheiden.

Stand-Alone-Rauchmelder

Sogenannte Stand-Alone-Rauchmelder, sind, wie der Name schon vermuten lässt, nicht mit einem System gekoppelt. Sie sind jeweils für den Raum, in dem sie angebracht sind zuständig und lösen dort im Gefahrenfall einen Alarm aus.

Sie eignen sich vor allem für kleine Wohnungen, in denen in bestimmten Räumen ein Rauchmelder angebracht werden soll. Stand-Alone-Rauchmelder funktionieren durch Batterien.

Funkrauchmelder

Bei ihnen beginnt das Gerät, in dessen Raum der Alarm ausgelöst wird zu piepen. Zusätzlich wird dieser Alarm aber gleichzeitig an alle anderen, mit dem System verbundenen, Rauchmelder weitergegeben. Wenn beispielsweise der Alarm im Keller ausgelöst wird und Sie gerade im ersten Stock schlafend im Bett liegen, werden Sie durch den im Schlafzimmer angebrachten Rauchmelder ebenso informiert und können schnell die Gefahrenquelle suchen.

Theoretisch ist es möglich 32 Rauchmelder miteinander zu vernetzen. Allerdings ist es in der Praxis wenig sinnvoll, mehr als 12 Stück miteinander zu vernetzen, da das System sonst schnell sehr unübersichtlich werden kann. Funkrauchmelder funktionieren durch Batterien.

Drahtvernetzte Rauchmelder eignen sich vor allem für Neubauten, in denen die Rauchmelder von Anfang an eingeplant werden können.

Drahtvernetzte Rauchmelder eignen sich vor allem für Neubauten, in denen die Rauchmelder von Anfang an eingeplant werden können. [2]

Drahtvernetzte Rauchmelder

Die Funktionsweise bei drahtvernetzten Melder entspricht der Funktionsweise von Funkrauchmeldern, sodass beim Alarm in einem Raum der Alarm ebenfalls an alle anderen Rauchmelder weiter geleitet wird. Allerdings sind die Geräte über eine Drahtverbindung, welche normalerweise unter dem Putz angebracht wird, miteinander verbunden.

Diese Art des Einbaus eignet sich vor allem für Neubauten. Der Betrieb gelingt bei drahtvernetzten Rauchmeldern mit Strom. Für den Fall eines Stromausfalles besitzen sie aber auch zusätzlich eine Batterie.

Wenn Sie eine kleine Wohnung haben, genügen Stand-Alone-Rauchmelder. In größeren Wohnungen oder Häusern sind Funkrauchmelder zu bevorzugen und bei einem Neubau dürfen es auch drahtvernetzte Geräte sein.

Unterschiede zwischen Modellen mit Langzeitbatterien und gewöhnlichen Batterien

Wenn der Rauchmelder mit Hilfe von wechselbaren Batterien betrieben wird, sollten Sie diese wechseln, wann immer Ihr Rauchmelder Sie hierzu auffordert.

Wenn der Rauchmelder mit Hilfe von wechselbaren Batterien betrieben wird, sollten Sie diese wechseln, wann immer Ihr Rauchmelder Sie hierzu auffordert. [3]

Immer mehr Rauchmelder werden mittlerweile mit fest verbauten Langzeitbatterien angeboten. Offiziell sollen diese 10 Jahre lang halten. Da alle Rauchmelder nach dieser Zeit ohnehin ausgetauscht werden müssen, wandert das komplette Gerät dann einfach in den Müll.

Positiv an den Langzeitbatterien ist, dass man diese nicht wie normale Batterien ungefähr alle zwei Jahre austauschen muss und dies somit nicht vergessen kann. Allerdings beklagen viele Kunden, dass die Haltbarkeit von 10 Jahren sehr optimistisch angegeben sei. Gibt das Gerät vorher seinen Geist auf, kann das für Sie als Kunden eventuell teurer sein, als regelmäßig die Batterien auszuwechseln.

Im Normalfall werden Rauchmelder mit 9 Volt Batterien betrieben. Die sogenannten Longlife Modelle mit Lithium-Ionen Technologie sind allerdings wesentlich kostspieliger und dafür haltbarer, als ihre gewöhnlichen Konkurrenten.

Unterschätzen Sie den Aufwand beim regelmäßigen Batteriewechsel nicht und überlegen Sie sich, ob eine Langzeitbatterie im Rauchmelder nicht mehr Sinn für Ihre Bedürfnisse macht.

Wenn ein Brand ausbricht, können Rauchmelder den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Dabei kosten sie nicht viel Geld und sind meist einfach zu installieren.

Wenn ein Brand ausbricht, können Rauchmelder den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Dabei kosten sie nicht viel Geld und sind meist einfach zu installieren. [4]

Verschiedene Möglichkeiten um die Geräte anzubringen

Rauchmelder werden idealerweise mittig im Raum an der Decke angebracht. Besondere Vorsicht ist in Bad und Küche geboten, da Dampf ebenfalls einen Alarm auslösen kann. Gerade in der Küche ist es deshalb sinnvoll auf Hitzemelder zu setzen. Alternativ eignen sich auch Rauchmelder, die man für 15 Minuten pausieren kann. In dieser Zeit kann dann auch einmal mit hoher Dampfentwicklung gebraten werden.

Besonders sinnvoll ist die Installation mithilfe von Dübeln und Schrauben, da die Geräte auf diese Weise sicher verankert sind. Außerdem ist die Installation auf diese Weise im Normalfall VdS-geprüft. Anders verhält es sich mit Aufhängungen durch Magneten oder Klebeband. Bevor Sie sich für diese bequeme Art der Installation entscheiden, sollten Sie sich zuerst informieren, ob dies in Ihrem Bundesland rechtlich zulässig ist. Besondere Vorsicht ist bei Betrieben geboten.

Qualitätsmerkmale bei Rauchmeldern

Damit ein Rauchmelder nicht nur für die nötige Sicherheit sorgt, sondern auch gesetzeskonform ist, gilt es auf verschiedene Zertifizierungen zu achten. Da bereits in 13 deutschen Bundesländern die Rauchmelderpflicht gilt, müssen die Geräte bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Testknopf zur Funktionsprüfung

Seit dem Jahr 2008 müssen die Geräte nach DIN EN 14604 zertifiziert sein. Besitzt ein Modell dieses Siegel, so verfügt es über einen Testknopf zur Funktionsprüfung. In regelmäßigen Abständen kann so getestet werden, ob das Gerät noch funktioniert, sodass Sie sich immer sicher in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung fühlen können.

Die richtigen Einlassöffnungen

Bei einem zertifizierten Modell können Sie sich sicher sein, dass seine Einlassöffnungen nicht größer als 1,3 Millimeter sind, um keine Insekten hinein zu lassen. Die Öffnungen lassen dafür an allen Seiten Rauch hinein. Außerdem gibt das Gerät mindestens 30 Tage lang ein Warnsignal von sich, wenn die Batterie langsam leer wird. So bleibt genug Zeit, um die Batterie auszuwechseln.

Optik und Lautstärke

Damit Rauchmelder nicht das optische Bild eines Raumes zerstören, sollten diese möglichst unauffällig sein. Spezielle Designermodelle sind beispielsweise nur so klein wie Streichholzschachteln oder Golfbälle. Andere wiederum sind beispielsweise in Holzoptik erhältlich, um an einer Holzdecke nicht aufzufallen.

Falls Ihnen die Modelle trotzdem nicht gefallen, sollten Sie immer bedenken, dass Rauchmelder Leben retten können und die Optik bei einem so wichtigen Thema keine allzu große Rolle spielen sollte. Viel wichtiger ist dagegen die Lautstärke. So sollte ein piepender Rauchmelder in der Lage sein tief schlafende Personen zu wecken und vor dem Verbrennen oder Ersticken zu schützen. Ein gutes Gerät erreicht mindestens 85 Dezibel.

Das Wichtigste bei einem Rauchmelder ist aber natürlich, dass er im Ernstfall auch auslöst, was Sie leicht mit einem Prüfspray versuchen können. Zudem müssen die Geräte schlagfest sein und dürfen nicht bei kleinen Berührungen schon von der Decke fallen.

Prüfzeichen, die für Qualität und Sicherheit stehen

Zusätzlich zum DIN EN 14604 Siegel sind auch das CE und das TÜV Siegel verlässliche Zeichen dafür, dass der Rauchmelder ordnungsgemäß geprüft wurde.

Das Q ist ein unabhängiges Qualitätszeichen, welches zeigt, dass der Rauchmelder weiteren Qualitätsprüfungen unterzogen wurde. In der Regel ist er dann VdS-geprüft und somit unabhängig bewertet. Der Name VdS kommt von: „Vertrauen durch Sicherheit“, was verdeutlichen soll, dass Sie als Verbraucher sich komplett auf dieses Siegel verlassen können.

Ein hochwertiger Rauchmelder muss auch über eine Garantie verfügen. Falls es zu Problemen kommen sollte, sind Sie als Verbraucher abgesichert und können Ihr Modell problemlos umtauschen.

Denken Sie an die Rauchmelderpflicht in Deutschland und wählen Sie nur geprüfte und zertifizierte Modelle aus, die zuverlässig und laut auslösen und bei Problemen auch umgetauscht werden können.

Funktionsweise von Rauchmeldern

Im Normalfall funktionieren Rauchmelder mithilfe eines optischen Prinzips. Bei diesem senden LEDs Lichtimpulse, welche auf keine Fotosensoren treffen. Befindet sich Rauch im Raum, dringt dieser in die Messkammer und die abgelenkten Lichtimpulse treffen auf den Sensor, welcher dann den Alarm auslöst.

Bildnachweise:

[1] Nick Holloway / flickr.com
[2] Katy Warner / flickr.com
[3] Mike McCune / flickr.com
[4] ABUS Security Tech Germany / flickr.com