Überwachungskamera Test 2015 – mit kostenlosem Ratgeber

Überwachungskameras gibt es viele, doch welcher sollten Sie Ihr Vertrauen schenken? In unserem großen und kostenlosen Überwachungskamera Test 2015 stellen wir Ihnen die Empfehlungen der Redaktion in Bezug auf die wichtigsten Arten von Überwachungskameras vor. Sie wissen noch gar nicht, welche Art von Überwachungskamera für Sie die richtige ist? Auch das ist kein Problem. Denn mit Hilfe unseres kostenlosen Ratgebers können Sie dies im Handumdrehen herausfinden.

Empfehlungen der Redaktion – die besten Überwachungskameras

Die beste IP-Kamera (Outdoor) – INSTAR IN-2905 V2

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Die INSTAR IN-2905 V2 – Empfehlung der Redaktion im Bereich IP-Kameras für den Außeneinsatz.

Die INSTAR IN-2905 V2 WLAN-Netzwerkkamera ist der ideale Begleiter für Haus und Hof, egal ob es um die Überwachung bei Tag oder bei Nacht geht. Durch den Betrieb via WLAN oder LAN macht diese Kamera es besonders leicht, mit den Haustieren oder Bewohnern in Verbindung zu bleiben oder Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen.

Egal wo man sich gerade befindet, kann ganz einfach über die kostenlose App auf das Gerät zugegriffen werden. Ohne dass erst Kabel verlegt werden müssen, lässt sich dieses bequem ins Netzwerk integrieren und punktet durch seine praktische Bewegungserkennung und seine Nachtsichtfunktion. Tagsüber sorgt der automatische IR-CUT Filter mit seinem integrierten Helligkeitssensor für angenehm natürliche Farbergebnisse.

Die 2-Wege-Kommunikation ermöglicht außerdem die Nutzung des Gerätes als Gegensprechanlage.

Die beste IP-Kamera (Indoor) – INSTAR IN-3011

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Für den Innenbereich empfiehlt die Redaktion ebenfalls eine IP-Kamera der Marke INSTAR: die INSTAR IN-3011.

Die INSTAR IN-3011 WLAN Netzwerkkamera ist genau das richtige Modell für alle, die auf der Suche nach einer flexibel einsetzbaren IP-Kamera sind. Egal, ob es um die Überwachung bei Tag oder bei Nacht geht, ist die Kamera stets das passende Gerät, das für die gewünschte Portion Sicherheit im Haus sorgt.

Damit die Überwachung möglichst umfassend abläuft, lassen sich 15 Kamerapositionen speichern. Erkennt die Kamera eine Bewegung, so meldet sie dieses Ereignis außerdem sofort per E-Mail. Durch das integrierte Mikrofon und den integrierten Lautsprecher ist auch eine Nutzung als Gegensprechanlage möglich. Praktischerweise kann entweder über den PC oder die jeweilige App am Smartphone von überall aus auf die Kamera zugegriffen werden, sodass Sie etwa auch wenn Sie im Urlaub sind, nachsehen können, ob zu Hause alles in Ordnung ist.

Das Modell mit dem robusten Gehäuse aus Hartplastik verfügt zudem über die praktische Funktion der Geräuscherkennung. Damit kann es nicht nur als Überwachungskamera, sondern auch als Babycam genutzt werden.

Das beste Überwachungskamera-Set – Zmodo CCTV Überwachungskamera-System

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Mit seinen bis zu 8 Kameras, hat das Zmodo CCTV Überwachungskamera-System in der Kategorie der Überwachungskamera-Sets, die Nase vorn.

Das Zmodo CCTV Überwachungskamera System sorgt für Sorgenfreiheit und überwacht das Haus nicht nur zuverlässig von innen, sondern auch von außen. Durch die hohe Auflösung genießen Sie als Kunde bei diesem Gerät gestochen scharfe Bilder, während der IR-Cut am Tag für perfekte Farbergebnisse sorgt. Nachts ermöglicht die Infrarotbeleuchtung die genaue Überwachung der Umgebung, sodass alle Bewohner sich gut geschützt fühlen können.

Besonders von Vorteil ist, dass sich das Kamera System auf bis zu 8 Kameras erweitern lässt. So ist auch die Überwachung größerer Bereiche kein Problem. Der Fernzugriff auf das wetterfeste Modell gelingt in Sekunden und auch an Push Alarme, die aufs Handy gesendet werden, wurde gedacht.

Beim Fernzugriff darf die Sicherheit natürlich nicht zu kurz kommen. Deshalb ist ein Account mit Passwort nötig, sodass die sensiblen Daten nicht in unbefugte Hände gelangen.

Die beste Mini-Überwachungskamera – AUSDOM S2

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Klein aber fein – unter allen Mini-Überwachungskameras sticht die AUSDOM S2, unserer Redaktion nach, äußerst positiv hervor.

Die AUSDOM S2 Mini-Überwachungskamera ist die richtige Wahl für alle, die es gerne modern, schick und trotzdem funktional mögen und bei ihrem Zuhause großen Wert auf Sicherheit legen. Die Überwachung gelingt sowohl tagsüber als auch bei Nacht, da die praktischen Infrarot-Leuchten für die nötige Bildqualität sorgen.

Bequem und einfach kann von unterwegs aus per App auf die Kamera zugegriffen werden. Zuhause ist dies auch am PC möglich. Neben der Micro-SD Speicherkarte mit 32 GB Speicherplatz wartet das Modell außerdem mit seinem praktischen Cloud Speicher auf. Im Falle eines Bewegungsalarms kümmert sich die Kamera sofort um die Übersendung von Alarmbildern und warnt damit die Bewohner rechtzeitig.

Dank des Mikrofons erfolgen die Aufnahmen auch mit Ton und können Eindringlinge damit noch leichter überführen. Wenn Sie wenig Platz haben, ist dies mit der Kamera ebenfalls kein Problem. Sie kann entweder aufgestellt oder platzsparend an die Wand montiert werden.

Die beste Funk-Überwachungskamera – ABUS TVAC15000

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Vielseitig und zuverlässig – so präsentiert sich das ABUS TVAC15000 Heim-Videoset, eine Funk-Überwachungskamera mit Monitor, ihren Käufern und der Redaktion.

Wer ein kleineres Objekt oder ein Privathaus auf einfache und zugleich effektive Weise überwachen möchte, trifft mit der ABUS TVAC15000 Kamera genau die richtige Wahl. Egal ob am Tag oder in der Nacht mit Infrarot: die Überwachung des eigenen Hab und Guts ist sicher. Die IR-Funk-Außenkamera überwacht nicht nur per Video, sondern zeichnet auch die Geräusche auf.

Selbstverständlich sind beide Überwachungsarten digital verschlüsselt um Unbefugten keinen Zugang zu den sensiblen Daten zu gewähren. Besonders praktisch ist der Bewegungsmelder. Registriert dieser eine Bewegung, so sendet er ein Signal an den TFT Monitor. Dieser wiederum macht mit einem Signalton auf sich aufmerksam und die Aufnahme auf die SD Karte kann beginnen.

Für alle, die es besonders sicher mögen oder die über ein größeres Grundstück verfügen, kann das Set auf bis zu vier Funk-Kameras erweitert werden.

Die beste getarnte Überwachungskamera – INSTAR IN-DV 3510

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Undercover und HD – die INSTAR IN-DV 3510 scheint die aktuell beste getarnte Überwachungskamera auf dem Markt zu sein.

Wenn niemand wissen soll, dass Sie Ihre Räume überwachen, dann ist die INSTAR IN-DV 3510 genau die richtige Wahl für Sie. Schick und dezent als PIR Bewegungsmelder getarnt fällt sie kaum auf und überwacht auf unauffällige Art und Weise mit der Aufnahme von Ton und Video.

Egal ob am Tag oder während der Nacht mit Hilfe von Infrarot – die Kamera sorgt stets für gestochen scharfe Bilder in HD Auflösung, auf denen ungewünschte Eindringlinge leicht zu erkennen sind. Dabei wirkt das Gerät täuschend echt wie ein Bewegungsmelder.

Video und Ton werden je nach Wunsch entweder manuell oder bei Bewegung auf die SD Karte aufgezeichnet. Das Gerät lässt sich bequem per Fernbedienung bedienen. Mithilfe des AV-Kabels können die Bilder an einem externen Bildschirm angesehen werden.

Die beste Überwachungskamera-Attrappe: HooToo HT-DC002

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Überwachungskamera-Attrappen wie die HooToo HT-DC002 machen vor allem dann Sinn, wenn wenig Geld vorhanden ist.

Die HooToo HAT-DC002 Kamera Attrappe eignet sich ideal als Einsteigermodell, falls eine echte Überwachungskamera noch zu teuer sein sollte. Das Gerät wirkt abschreckend und hält damit die Diebe fern, ohne dass große Investitionen nötig werden.

Die rote LED, die Fake-Linse und die Infrarotstrahler sorgen dafür, dass auch Profis ganz genau hinsehen müssen, um zu erkennen, dass es sich nicht um eine echte Kamera handelt. Der mitgelieferte Aufkleber, der über die vermeintliche Videoüberwachung informiert wirkt zusätzlich abschreckend. Um keinen Verdacht zu erwecken, ist die Kamera Attrappe ständig im Einsatz und bewegt sich dabei vertikal in einem Winkel von 0° bis 90° und horizontal in einem Winkel von 0° bis 360°.

Dadurch, dass keine Verdrahtung notwendig ist, kann das Gerät schnell und einfach an der Wand befestigt werden und dann sofort für die gewünschte Sicherheit sorgen. Die „Überwachung“ ist dabei im Innen- und Außenbereich möglich.

Die beste Auto-Überwachungskamera: iTracker mini0801

Kann bei Verkehrsunfällen dafür sorgen, dass es ein Beweisstück gibt – die iTracker® mini0801 Dashcam.

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Die iTracker mini0801 GPS-Autokamera ist ihr Traumgerät, wenn Sie es klein und handlich lieben. Als kleinste GPS Autokamera auf dem Markt, ist sie nicht nur unauffällig, sondern auch besonders einfach anzubringen, ohne dass sie beim Fahren stört.

Das schwarze nicht reflektierende Gehäuse trägt ebenfalls dazu bei, dass sie von anderen Verkehrsteilnehmern nicht so leicht entdeckt werden kann. Damit Sie alle Vorgänge auch mit den entsprechenden Geschwindigkeiten dokumentieren können, lassen sich diese im Bild einblenden. Das intelligente Gerät beginnt die Aufnahme mit dem Starten des Motors. Durch den zuschaltbaren Bewegungssensor können auch die G-Kräfte dokumentiert werden, die im Normalfall bei einem Unfall wirken. Diese Aufnahmen können dann vor dem Überschreiben in der Ringaufnahme geschützt werden.

Selbstverständlich verfügt das praktische Gerät außerdem über integrierte Lautsprecher und ein auf Wunsch abschaltbares Mikrofon.

Die beste Überwachungskamera mit Akku: Somikon DSC-32.mini

Zeichnet sich vor allem durch ihre Kompaktheit aus: Die Somikon DSC-32.mini Überwachungskamera. Die Bildqualität ist dabei überraschend gut.

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Klein und handlich ist die Somikon DSC-32.mini Kamera der richtige Begleiter für alle, die keinen Platz für ein größeres Gerät haben oder es unauffällig lieben. Egal ob Sie damit bei Tag oder bei Nacht überwachen möchten, leistet der praktische Li-Ionen-Akku gute Dienste.

Die Aufnahme kann je nach Wunsch erst dann beginnen, wenn es wichtig wird. Das Gerät reagiert sowohl auf Erschütterungen als auch auf Geräusche oder Bewegungen und kann dadurch im richtigen Moment mit dem Filmen beginnen. Die Aufnahme erfolgt dann auf eine micro SD Karte. Sie können zwischen Endlosaufnahmen oder Videos in bestimmten Zeitintervallen wählen, sodass die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig sind.

Damit das Gerät immer genau das tut, was es soll, kann es am Computer bequem programmiert werden. Trotz seiner geringen Größe ist das Modell damit ein echtes Allroundtalent.

Die beste Outdoor-Überwachungskamera: VIVOTEK FD8134V

Nahezu unverwüstlich, hält die VIVOTEK FD8134V sowohl Wind und Wetter als auch Vandalismus ohne Probleme stand.

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Die VIVOTEK FD8134V Outdoor-Überwachungskamera ist genau das richtige Gadget um Häuser oder Wohnungen sowie Firmen sowohl innen als auch außen optimal zu überwachen. Fest angebracht ist das Gerät vor Vandalismus sicher. Durch seinen Schutz vor Staub und Feuchtigkeit kann ihm auch die Witterung nichts anhaben.

Möchten Sie auch nachts hochwertige Filmaufnahmen mit dem Handy produzieren können, stehen Ihnen die integrierten IR-Strahler zur Verfügung, die die nähere Umgebung bis zu einer Entfernung von 10 Metern ausleuchten. Freuen Sie sich am Tag und in der Nacht durch den automatischen Sperrfilter über farblich einwandfreie Bilder.

Auch Kabelsalat muss bei diesem Gerät nicht sein, da durch Power-über-Ethernet nur ein Kabel notwendig ist. Je nach Wunsch ist es zudem möglich, die Streams entsprechend zu komprimieren, sodass das Speichern nicht zu Platzproblemen wird.

Ratgeber – Dinge die Sie beachten sollten, wenn Sie eine Überwachungskamera kaufen

Einer der großen Vorteile von IP-Kameras ist es, dass man in der Regel auch von unterwegs aus auf sie zugreifen kann.

IP-Kameras zeichnen sich meist vor allem dadurch aus, dass man Ihr Signal auch auf Geräten wie Tablets und Smartphones empfangen kann. Über diese tragbaren elektronischen Geräte können die IP-Kameras dann oftmals auch noch gesteuert werden.

Wie Sie gesehen haben, gibt es eine Fülle an verschiedenen Überwachungskameras, wodurch die Auswahl am Ende nicht immer ganz leicht fällt. In diesem Abschnitt möchten wir Ihnen daher kurz und übersichtlich einige Tipps mit auf den Weg geben, die Sie beherzigen sollten, wenn Sie sich eine Überwachungskamera kaufen.

Wir beginnen mit einigen Fragen, die Sie sich beim Kauf Ihrer Überwachungskamera stellen sollten. Als nächstes gehen wir in einer Tabelle auf die Vorteile und Nachteile verschiedener Arten von Überwachungskameras ein. Am Ende dieses Abschnitts erörtern wir außerdem noch einige Aspekte genauer, die in Hinblick auf Überwachungskameras von Interesse sind.

Wozu kann eine Überwachungskamera dienen?

Vielleicht haben Sie bei Freunden oder Bekannten schon einmal eine Überwachungskamera gesehen und waren sich nicht sicher, wofür das Gerät genutzt wird. Die meisten Menschen sind der Meinung, dass die Geräte sich nur für Firmen oder Besitzer von Villen eignen und verkennen dabei zahlreiche Einsatzbereiche der Geräte, die wir deshalb kurz aufgreifen möchten.

    • Schutz vor Einbrüchen

      Bei den meisten Einbrüchen handelt es sich um Gelegenheitstaten, bei denen genau das Haus oder die Wohnung ausgewählt wird, die als besonders leichtes Opfer angesehen wird. Eine Kamera kann hier bereits abschreckend genug wirken und die Täter dazu bringen, sich eine andere Immobilie auszusuchen.

    • Kontrollfunktion

      In verschiedensten Betrieben müssen die Prozesse kontrolliert werden, um die Vorgänge später kontrollieren zu können. Auch in Geschäften wie Banken oder Casinos sind Kameras vorgeschrieben, um Unfälle und andere Vorkommnisse aufzuzeichnen und später beweisen zu können.

    • Beobachtung von Wildtieren

      Nicht nur für bekannte Fernsehsendungen ist die Beobachtung von Wildtieren interessant. Auch Förster oder Naturliebhaber greifen gerne zur Kamera um die interessanten Spektakel festzuhalten.

    • Beobachtung von Haustieren

      Wissen Sie was Ihr Hund oder Ihre Katze zu Hause machen, wenn Sie weg sind? Höchstwahrscheinlich nicht. Dafür wundern Sie sich dann, wenn Sie in die Wohnung zurückkommen und dort ein Schlachtfeld vorfinden. Überwachungskameras zeichnen all das auf und können bei Erziehungszwecken dienlich sein.

    • Beobachtung pflegebedürftiger Personen

      Wenn Sie ein Baby, kleines Kind oder eine ältere oder behinderte Person betreuen, können Sie sich nicht immer im gleichen Raum befinden. Damit Sie im Notfall schnell zur Stelle sind, ist eine ständige Videoüberwachung besonders praktisch. Sie vermittelt zudem ein angenehmes Maß von Sicherheit.

Wie möchten Sie Ihre Überwachungskamera nutzen?

    CCTV steht für Closed Circuit und verweist darauf, dass die Bilder der Kameras an eine begrenzte Zahl von Empfangsgeräten übertragen werden. [1]

    Die Art von Überwachungskamera, für die Sie sich entscheiden sollten, hängt maßgeblich davon ab, wie und für welchen Zweck Sie die Kamera  gerne einsetzen würden. [1]

    Da das Angebot an verschiedenen Typen von Überwachungskameras nahezu unerschöpflich ist, möchten wir Ihnen eine kleine Checkliste an die Hand geben, mit der Sie herausfinden können, welche Art von Kamera, die richtige für Sie ist. Im Anschluss können Sie sich über die Details der unterschiedlichen Kamera Typen dann genauer informieren.

    • Wo möchten Sie die Kamera einsetzen?

      Überlegen Sie sich als Erstes, ob Sie einen Bereich im Inneren oder im Freien überwachen möchten. Falls Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie zu einer Outdoor-Kamera greifen. Diese lassen sich auch im Inneren einsetzen, was umgekehrt nicht möglich wäre.

      Eine wichtige zu klärende Frage ist auch, ob die Kamera entdeckt werden soll oder nicht. Beispielsweise können auffällig angebrachte Überwachungskameras Einbrecher abschrecken. Spionagekameras werden dagegen extra unauffällig angebracht, sodass sie nicht so leicht, oder im Idealfall überhaupt nicht, entdeckt werden.

    • Welche Umweltbedingungen herrschen vor?

      Gerade in einem Kühlraum, einer Stadt mit extrem kaltem Winter oder anderen Extremen, sollten Sie sich dringend darüber informieren, ob das Gerät den entsprechenden Bedingungen standhalten kann oder nicht.

    • Welche Art von Ziel soll erfasst werden?

      Überlegen Sie sich, ob es ausreichend ist, wenn die Kamera eine Übersicht filmt oder ob sie alles besonders scharf und bis ins Detail abbilden können muss. Es ist auch ein großer Unterschied, ob das Gerät einfach nur aufzeichnet oder ob man auch live auf die Bilder zugreifen kann.

    • Beachten Sie die rechtlichen Grundlagen

      An öffentlichen Plätzen oder zum Beispiel auch in Banken und anderen Einrichtungen ist die Videoüberwachung an der Tagesordnung. Sie ist aber nur erlaubt, wenn durch ein Schild explizit darauf hingewiesen wird. Sobald das Filmen ohne das Wissen der anwesenden Personen geschieht, ist dies nicht mehr legal.

      Auch auf dem privaten Grundstück ist Vorsicht geboten. Grundsätzlich darf man zwar als Besitzer dort tun und lassen, was man möchte, solange die Rechte Dritter nicht verletzt werden. Lässt sich eine Kamera aber beispielsweise auch zum Nachbargrundstück hin drehen, kann dies bereits als Verletzung der Rechte des Nachbarn aufgefasst werden.

      Seien Sie deshalb vorsichtig und sprechen Sie gegebenenfalls vorher mit den Nachbarn. Schließlich können auch diese von der erhöhten Sicherheit profitieren. Andere Menschen aber bewusst auszuspionieren und in ihrem privaten Umfeld zu überwachen ist in Deutschland strengstens untersagt.

Was sollte eine Überwachungskamera können?

Klein aber fein: Auch Mini-Überwachunskameras haben einiges zu bieten, wenn auch sie in der Regel aus technischer Sicht nicht ganz an ihre normalgroßen Pendants herankommen.

Klein aber fein: Auch Mini-Überwachunskameras haben einiges zu bieten, wenn auch sie in der Regel aus technischer Sicht nicht ganz an ihre normalgroßen Pendants herankommen. Dafür sind Sie jedoch äußerst Kontakt und sehr einfach zu transportieren.

Welche Funktionen für Ihren individuellen Einsatz wichtig sind, müssen Sie demnach selbst entscheiden. Wir möchten Ihnen nachfolgend die verschiedensten Features für Ihre Überwachungskamera zusammenstellen und Ihnen damit die Wahl erleichtern.

    • Bewegungserkennung vs. Bewegungsmelder

      Arbeitet eine Überwachungskamera mit Bewegungserkennung, so geschieht dies per Ultraschall, mit elektromagnetischen Strahlen oder via Infrarot. Werden die Strahlen gestört, so wird das Gerät aktiv und die Videoüberwachung beginnt. Dabei wird auf jede Bildänderung reagiert und Sie müssen selbst einstellen, wie lange nach einer Bildänderung die Aufzeichnung noch weiter laufen soll.

      Überwachungskamera mit Bewegungsmelder gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Bei der ersten beginnt die Aufnahme mit der Meldung einer Bewegung. Bei der zweiten wird bei der Meldung einer Bewegung hingegen sofort ein Alarm als E-Mail, als SMS oder als Anruf gesendet. Anstatt des stillen Alarms kann aber auch ein Alarmton mit plötzlich angehenden Scheinwerfern für Abschreckung sorgen. Gute Kameras mit Bewegungsmelder zeichnen erst größere Objekte ab einem Gewicht von 40 Kilogramm bewegter Masse auf. Auf diese Weise werden Störungen durch Laub oder kleine Tiere vermieden.

    • Langzeitrekorder vs. Speicherkarte

      Am wichtigsten bei Überwachungskameras ist, dass sie zuverlässig aufzeichnen, was in ihrem Umkreis passiert. Damit diese Aufnahmen später auch verwendet werden können und nicht verloren gehen, ist die Aufnahme auf Langzeitrekorder zu empfehlen. Diese ermöglichen die Speicherung von Aufnahmen von einer bis zu 32 Kameras. Außerdem lassen sie die praktische Live-Betrachtung zu und ermöglichen eine sehr hohe Aufzeichnungszeit im Vergleich zur Aufnahme mit Speicherkarten. Die Geräte, die mittlerweile auf dem Markt sind, punkten zudem durch ihre Energieeffizienz.

      Bei der Aufnahme auf eine Speicherkarte muss diese immer entnommen werden, wenn es um die Auswertung geht. Andererseits sind Kameras, die mit Speicherkarte arbeiten aber auch sehr praktisch, da zur Aufnahme kein zusätzliches Gerät benötigt wird. Oft werden SD-Karten zur Endlosaufnahme verwendet und arbeiten deshalb mit dem sogenannten Ringspeicher. Wenn die Karte voll ist, werden die ältesten Daten ganz einfach überschrieben.

    • Nachtsicht auf hohem Niveau

      Mit einer hochwertigen Kamera mit Nachtsichtfunktion ist bei Dunkelheit eine Sicht von 20 bis 100 Metern möglich. Am besten sind hochwertige Infrarotkameras, die über eine spezielle Nachtsichttechnologie verfügen.

      Günstigere Varianten haben, durch den reinen Schwarz-Weiß-Nachtbetrieb, oft Probleme mit Farbrauschen. Zudem kommt es zu unscharfen Bildern und Farbverfälschungen.

    • Wie gut müssen die Bilder wirklich sein?

      Für die meisten Zwecke reichen Kameras mit 2 Megapixeln vollkommen aus. Wenn Sie es aber besonders scharf möchten, können Sie Modelle mit 5 Megapixeln finden, die gestochen scharfe Bilder präsentieren.

      An den meisten Einsatzorten ist ein Blickwinkel von 30 bis 60° ausreichend. Bei verwinkelten Räumen dagegen können bis zu 175° sinnvoll sein. Besonders wichtig ist die hohe Reichweite der Geräte, sodass auch Personen in weiter Entfernung erkannt werden. Zu achten ist zudem auf einen möglichst hohen optischen Zoom, während der digitale Zoom nicht ganz so wichtig ist.

    • Wetterfeste Überwachungskameras

      Soll eine Überwachungskamera einen Außenbereich filmen, so ist es extrem wichtig, dass sie wetterfest ist. Sobald Feuchtigkeit in die Kamera eindringt, beschlägt nicht nur die Linse, sondern das Gerät gibt höchstwahrscheinlich auch bald seinen Geist auf. Deshalb sind wetterfeste Kameras besonders gut vor Feuchtigkeit und verschiedenen Temperaturen geschützt. Die Linsen bestehen aus Echtglas und können damit nicht so leicht beschlagen. Gummidichtungen führen dazu, dass das Wasser nicht eindringen kann.

      Gefertigt sind die Modelle normalerweise aus rostfreiem Aluminium. Die Kabel sind zudem innenliegend montiert, sodass auch diese nicht mit Wasser in Verbindung kommen.

Welche Arten von Überwachungskameras gibt es?

Der Markt für Überwachungskameras ist extrem groß und vielfältig und bietet Modelle für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige der wichtigsten Arten von Kameras vorstellen und Ihnen damit einen hilfreichen Überblick verschaffen, der Ihnen hoffentlich dabei hilft, das für Sie am besten passende Gerät zu finden.

IP-Kameras

IP-Kameras können in LAN- und WLAN-Kameras unterteilt werden. Das bedeutet, dass sie entweder per Netzwerkkabel angeschlossen werden müssen oder drahtlos per WLAN die Kamerasignale ins Netzwerk senden können. Handelt es sich um ein LAN-Modell, so ist es sinnvoll eine Kamera auszuwählen, die über die Funktion PoE (Power over Ethernet) verfügt. Das Netzwerkkabel dient dann gleichzeitig als Stromkabel, sodass kein unnötiger Kabelsalat verursacht wird.

Praktischer Kamera-Zugriff mit Endgeräten

Der Vorteil bei IP-Kameras liegt vor allem darin, dass diese nicht extra an einen Computer angeschlossen werden müssen, so wie Sie dies etwa von Webcams kennen. Stattdessen lassen sich die Bilder, die die Kamera aufnimmt, auf den entsprechend eingerichteten Endgeräten bequem von überall aus abrufen.Praktischerweise funktioniert dies in der Regel auch dann, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig auf das Bildmaterial zugreifen möchten. Einstellungsänderungen, wie etwa Softwareaktualisierungen oder eine Positionsänderung des Gerätes lassen sich ebenfalls aus der Ferne durchführen. Allerdings sollten Sie dafür etwas Geduld mitbringen, da es eigentlich immer zu kleineren Verzögerungszeiten kommt, bis die entsprechenden Änderungsbefehle ausgeführt werden.

Um ganz einfach von verschiedenen Endgeräten auf die IP-Kamera zugreifen zu können, gibt es sowohl Freeware als auch kostenpflichtige Software. Abgedeckt werden hiervon sowohl verschiedene Desktop-Betriebssysteme wie etwa Windows oder Mac OS und Linux als auch mobile Betriebssysteme wie Android und iOS. Egal, ob Sie sich also gerade am Desktop-PC befinden oder mit dem Tablet oder Smartphone unterwegs sind, können Sie auf Ihre Kamera zugreifen und sich vergewissern, dass alles mit dem Rechten zugeht.

Outdoor-IP-Kameras und Indoor-IP-Kameras

Der einzige nennenswerte Unterschied zwischen Outdoor- und Indoor-IP-Kameras besteht pauschal darin, dass erstere wetterfest gestaltet sind. Dies bedeutet dass die Kamera sowohl Regen, als auch kalte und warme Temperaturen aushalten können sollte. Wenn möglich, sollten Sie das Gerät trotzdem an einem geschützten Ort anbringen. So gehen Sie sicher, dass das Gerät länger hält. Für den Außenbereich konzipierte Geräte können selbstverständlich auch in der Wohnung verwendet werden.

Ob eine Kamera ausreichend gegen die entsprechenden Umwelteinflüsse geschützt ist, zeigen die unterschiedlichen Schutzklassen. Mit einem Gerät der Schutzklasse IP 66 sind Sie in der Regel gut beraten. Falls das Gerät an einem extrem warmen oder kalten Ort eingesetzt werden soll, müssen Sie vor dem Kauf unbedingt auf die entsprechende Temperaturunempfindlichkeit achten, damit die Kamera später keinen Schaden nimmt.

Falls die Anbringung einer Outdoor-IP-Kamera in Ihrem Fall ein Problem darstellen sollte, gibt es auch die Möglichkeit den gewünschten Bereich durch die Scheibe hindurch zu filmen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn es sich um einen relativ kleinen zu überwachenden Bereich handelt.

Die IP-Kamera als günstige Form der Alarmanlage

IP-Kameras können nicht nur zur ständigen Überwachung, sondern auch als eine Art günstige Form der Alarmanlage für Ihr Haus verwendet werden.

Dazu benötigen Sie eine Kamera, die immer nur dann die Bildübertragung startet, wenn sie eine Bewegung registriert. Geschieht dies, verschickt die Kamera eine SMS oder eine E-Mail, in deren Anhang sich ein Bild des gesichteten Objekts befindet. Je nach Wunsch werden nur einzelne Bilder oder ein ganzes Video gesendet.

Damit die Kameras möglichst sicher sind, sollten alle Programme, die mit ihr in Verbindung treten, mit sicheren Passwörtern versehen sein. Außerdem erfolgt die Bildübertragung im Idealfall per SSL-Verschlüsselung. Die WLAN-Verschlüsselung sollte, wie mittlerweile üblich, über WPA2 erfolgen.

Videobeitrag: HD IP-Kamera – Praxisbeispiel Privathausabsicherung

Mini-Überwachungskameras

Mini-Überwachungskameras werden dort eingesetzt, wo kein Platz für größere Modelle ist, wo sie unschön auffallen würden oder wo Bereiche auf unauffällige Art und Weise überwacht werden sollen. Nicht nur in Filmen kommen kleine Kameras vor, die in Kugelschreibern oder anderen kleinen Gegenständen versteckt für gute Aufnahmen sorgen – auch in der Realität ist dies immer wieder der Fall.

Worauf Sie bei der Auswahl einer Mini-Überwachungskamera achten sollten

Grundsätzlich sollte sich eine Mini-Überwachungskamera bis auf die Größe nicht zu stark von ihren großen Vorbildern unterscheiden. Als Käufer müssen Sie sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Geräte aufgrund ihrer geringen Größe meist nicht so stabil gefertigt sind.

In USB-Sticks, Rauchmeldern, Weckern oder anderen kleinen Gegenständen versteckt, kann es auch mit dem Speicherplatz mitunter etwas eng werden. Achten Sie deshalb darauf, ein Gerät zu wählen, dass möglichst viel Speicherplatz bietet. Die Modelle sollten zudem über eine Aufzeichnungsfunktion verfügen. Ideal sind Mini-IP-Kameras mit eigenem Rechner und eigener Software. Bei den WLAN-fähigen Modellen sollten Sie zudem großen Wert auf eine gute Übertragungsrate legen. Bedenken Sie dabei immer, dass die Mini-Überwachungskameras in erster Linie durch ihre geringe Größe punkten und in technischer Hinsicht kaum mit ihren größeren Pendants mithalten können.

Funk-Überwachungskamera mit Monitor

Funk-Überwachungskameras mit Monitor eignen sich vor allem für die einfache Überwachung des Eigenheims, eines kleinen Betriebes oder einer leerstehenden Ferienwohnung, da sie sich in der Regel ohne Fachwissen problemlos installieren lassen. Normalerweise sind die Kameras direkt als Komplettset erhältlich. In diesem befindet sich zusätzlich zur Überwachungskamera auch ein Funk-Monitor, der meist per Touch bedient wird. Lediglich die SD-Karte, auf der die Bilder aufgezeichnet werden, muss meist extra erworben werden.

Praktisch ist, dass die Bilder über die jeweilige App auch von unterwegs aus überwacht werden können. Die meisten Geräte verfügen hierfür über eine Dockingstation, die auch zum Laden des Akkus verwendet wird. Befinden sie sich in dieser und ist die Internetverbindung aktiv, so kann die Übertragung der Bilder beginnen. Bezüglich des Abhörens oder Mitsehens von Fremden brauchen Sie sich übrigens keine Sorgen zu machen. Sowohl der Ton als auch die Bilder werden bei allen getesteten Geräte nur verschlüsselt zwischen Kamera und Monitor übertragen.

Besonders nützlich ist, dass keine Kabel für den Betrieb der Geräte verlegt werden müssen. Außerdem lassen sich viele Sets auf mehrere Kameras erweitern, die dann über einen einzigen Monitor überwacht werden können. Bedenken Sie allerdings, dass die Funk-Überwachungskamera im Normalfall eine Steckdose für das Netzteil benötigt. Diese sollte sich möglichst in der Nähe des Einsatzortes befinden.

Überwachungskamera-Attrappen

Sie wünschen sich eine Überwachungskamera, können oder wollen das nötige Geld aber nicht aufbringen? Dann sollten Sie sich zumindest das Anbringen einer Attrappe überlegen. Diese sehen aus wie richtige Kameras, sind aber funktionslos.

Das Problem besteht darin, dass geübte Täter sofort erkennen, falls keine Kabelverbindung ist Gehäuse führt. Auch die immer gleichen automatischen Bewegungen der Attrappe schrecken sie nicht ab. Der Fehler vieler Attrappen-Besitzer liegt zudem darin, dass sie stolz überall verkünden, nun im Besitz eines solchen Gerätes zu sein. Dabei ist nie klar, ob die Information auch an den Falschen gerät.

Überlegen Sie es sich also gut, ob sich eine solche Attrappe für Sie eignet oder Sie lieber noch etwas Geld zur Seite legen, bis Sie sich eine richtige Überwachungskamera leisten können. Die Einsteigermodelle sind auch hier mittlerweile recht erschwinglich.

Auto-Überwachungskameras

Auto-Überwachungskameras werden auch Dashcams genannt. Seinen Ursprung hat dieses Wort im Englischen, wo „dashboard“ Armaturenbrett bedeutet. Dort, oder auch direkt an der Windschutzscheibe werden die Kameras nämlich befestigt. Dies geschieht in der Regel mithilfe von Klebepads oder von Saugnäpfen.

Die Aufzeichnung läuft in der Regel ununterbrochen. Ist die SD-Karte einmal voll, wird sie von Neuem beschrieben. Die Videoaufnahmen können auch am Computer angesehen werden. Auto-Überwachungskameras sollen dazu dienen, die Schuldfrage im Falle eines Unfalles einfach zu klären. Deshalb verfügen die Geräte meist über einen Beschleunigungssensor. Der Bewegungssensor reagiert bei von einer normalen Fahrt abweichenden Bewegungen und löst dann den Schreibschutz aus, sodass ein Unfallvideo nicht überschrieben wird. Durch unebene Untergründe kann es aber auch ungewollt zur Auslösung des Bewegungssensors kommen.

Manche Geräte besitzen sogar einen GPS-Empfänger, der den Ort und die Geschwindigkeit ermitteln und in das Video einblenden kann. Bei der späteren Auswertung kann dies hilfreich sein. Möchten Sie lediglich einmal spontane Aufnahmen durchführen, so eigenen sich auch spezielle Dashcam-Apps für Smartphones.

Bedenken Sie beim Einsatz der Geräte immer, dass Sie damit im Zweifelsfall nicht nur das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer, sondern eventuell auch Ihre eigenen Fehler aufzeichnen. Je nach Rechtslage im Land kann die Polizei die Aufnahmen dann zur Beweissicherung beschlagnahmen, sodass Sie rechtlich sogar im Nachteil sein können.

Videobeitrag: Dashcam: Verkehrssündern auf der Spur

Überwachungskameras mit Akku

Selbstverständlich können viele Überwachungskameras mittlerweile auch per Akku betrieben werden. Es handelt sich dabei in der Regel um 12 Volt Akkus oder Autobatterien. Die Laufzeiten liegen dann zwischen mehreren Stunden oder einigen Tagen und hängen von der Größe des jeweiligen Akkus ab.

Zusätzlich zum Akku ist dann noch das dazu passende Ladegerät nötig um diesen zu laden. Problematisch bei Akkus ist außerdem, dass deren Leistung bei niedrigen Temperaturen abnimmt. Grundsätzlich ist es als schwierig anzusehen eine dauerhafte Überwachung im Akkubetrieb zu erzielen. Stattdessen sind Geräte mit Kombi-Kabel zu empfehlen. Über das Videokabel wird dann auch der Strom zur Kamera geführt, sodass kein zusätzlicher Stromanschluss notwendig ist.

Zu Empfehlen sind außerdem Kameras, die eigentlich im Netzbetrieb verwendet werden, aber über einen Not-Akku verfügen. Fällt der Strom aus, können die Aufnahmen zumindest noch eine Zeit lang weitergeführt werden.

Vor- und Nachteile verschiedener Arten von Überwachungskameras

Die nachfolgende Tabelle soll Ihnen eine Übersicht über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kamera-Typen geben, sodass Sie leichter den für Sie Passenden auswählen können.

KameratypVorteileNachteile
IP-KameraFernzugriff, Softwareaktualisierung, Updates etc. problemlos möglichKleinere Aussetzer und Latenzzeiten durch Einbindung in Netzwerk; manchmal ruckelnde Bilder
Funk-KameraEinfache Installation; Fernzugriff,
gute Sicherung der Verbindung möglich
Datenübertragung nur 10 bis 30 m weit; WLAN und Funk können sich gegenseitig stören
Mini-KameraGut zur getarnten Überwachung; kleine ObjektivöffnungIn der Regel wenig Speicherplatz und geringere Bild- und Tonqualität
Überwachungskamera-AttrappeGünstig, schneller AufbauKann von erfahrenen Tätern leicht erkannt werden
Auto-Überwachungskamera (Dashcam)Praktisch zur Klärung der Schuldfrage bei VerkehrsunfällenKann zum persönlichen Nachteil genutzt werden; rechtliche Situation problematisch

Weiterführende Links

Hersteller-Websites:

Bildnachweise:
[1] Vasin Lee / shutterstock.com