Wassermelder Test 2015 mit Ratgeber und Preisvergleich

Herzlich willkommen zum großen Wassermelder Test 2015. Wir möchten Ihnen hier erklären, wie wichtig Wassermelder im Alltag sind und wie es Ihnen gelingen kann, das für ihre Bedürfnisse passende Gerät auszuwählen. Wir beginnen mit einer praktischen Checkliste, die Ihnen die Qual der Wahl erleichtern soll. Anschließend können Sie bequem und kostenlos auf die Testberichte einiger beliebter Wassermelder zugreifen.

Im Detail stellen wir Ihnen dann noch die wichtigsten Informationen zum Thema der Wassermelder zusammen, sodass Sie alle Fragen und Unklarheiten klären können und das für sich am besten passende Modell problemlos finden können.

Checkliste für den Kauf eines Wassermelders

  • Je lauter, desto besser: Ein guter Wassermelder sollte mindestens mit 85 Dezibel Alarm schlagen.
  • Zuverlässiger Betrieb: Netzbetrieb mit Batterie-Backup oder reiner Betrieb mit Langzeitbatterie.
  • Lange Lebensdauer: 5 bis 10 Jahre sollten es auf jeden Fall sein.
  • Stand-Alone oder Funk-Modell: Bei kleineren Wohnungen genügen Stand-Alone-Modelle, bei größeren Immobilien sollte auf die Vernetzung per Funk gesetzt werden.
  • Geringer Stromverbrauch: Wählen Sie nach Möglichkeit Geräte, die wenig Strom verbrauchen, um Kosten einzusparen.

Übersicht der getesteten Wassermelder

Gerät Bewertung Preis
1

mumbi WM100

92.666666666667
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2

Schabus SHT 240

91.666666666667
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3

ABUS HSWM10000

90.333333333333
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4

X4-LIFE Security Wasser-Alarm

86.333333333333
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5

brennenstuhl BW 1201

76
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6

Indexa WA 03

71.666666666667
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Warum überhaupt einen Wassermelder kaufen?

Waschmaschinen gehören zu den nützlichsten Helfern im Haushalt. Allerdings bergen Sie auch immer die Gefahr eines Lecks.

Waschmaschinen gehören zu den nützlichsten Helfern im Haushalt. Allerdings bergen Sie auch immer die Gefahr eines Lecks.

Wassermelder sind im Gegensatz zu beispielsweise Rauchmeldern oder Hitzmeldern eher weniger gut bekannt, was aber nicht heißen soll, dass sie nicht wichtig sind. Das Gegenteil ist der Fall: Die Geräte dienen dazu, Alarm zu schlagen, wenn an irgendeinem Ort unbemerkt Wasser austritt. Bereits kleine Mengen an Wasser können zu fatalen Schäden führen. Selbst wenn die Versicherung zahlt, gehen liebgewonnene Einrichtungsgegenstände verloren oder Sie geraten mit den Nachbarn in Konflikt, weil die Feuchtigkeit auch in ihre Wohnung gelangt ist.

Typische Orte, an denen Wassermelder installiert werden

Wassermelder sollten deshalb überall dort angebracht werden, wo es zum Austritt von Wasser kommen kann. Dabei handelt es sich in erster Linie um elektrische Geräte, die mit Wasser arbeiten, wie etwa die Spülmaschine und die Waschmaschine. Wichtig sind aber auch Abflüsse im Badezimmer oder der Küche, sowie die Badewanne. Läuft letztere über, kann innerhalb von kürzester Zeit der ganze Raum unter Wasser stehen. Auch unter einem Wasserbett kann ein Wassermelder seinen Platz finden.

Im Keller dienen die Geräte hingegen vorrangig dem Schutz vor eindringendem Wasser, welches vor allem bei starken Regenfällen oder Überschwemmungen ein großes Problem darstellen kann. Achten Sie dann darauf, einen Wassermelder zu verwenden, welcher für den Außenbereich geeignet ist, sodass ihm die kühlen Temperaturen im Keller nichts ausmachen.

Wassermelder schlagen Alarm, wenn Haushaltsgeräte, die mit Wasser arbeiten, ein Leck haben. Außerdem können Sie auch vor eindringendem Regenwasser warnen.

Welche Typen von Wassermeldern gibt es?

Auch bei starkem Regen und Überflutungen können Wassermelder eine wichtige Aufgabe erfüllen und Alarm schlagen, falls Wasser etwa in den Keller eintritt.

Auch bei starkem Regen und Überflutungen können Wassermelder eine wichtige Aufgabe erfüllen und Alarm schlagen, falls Wasser etwa in den Keller eintritt.

Wassermelder mit Sensoren auf der Unterseite

Wassermelder lösen einen Alarm aus, wenn ihre Elektroden mit Wasser in Verbindung kommen. Bei den meisten Geräten sind die Sensoren (meistens zwei bis drei) auf der Unterseite angebracht. Das bedeutet, dass diese häufig vorkommende Art von Melder auch genau dort angebracht werden muss, wo das Wasser austreten könnte.

Wassermelder mit externem Sensor

Nicht immer kann an den kritischen Stellen auch ein Melder aufgestellt werden, da sie schwer zugänglich sind, man über ihn stolpern könnte oder er sich optisch dort nicht gut macht. Deshalb sind teilweise Geräte zu bevorzugen, bei denen die Sensoren an einem Kabel angebracht sind.

Mithilfe von Saugnäpfen können sie dann an der gewünschten Stelle platziert werden, während der Melder selbst etwas sich ein Stück weit entfernt befindet. Sie sollten allerdings darauf achten, dass das Kabel lang genug ist, sodass Sie beim Anbringen des Melders genügend Flexibilität haben.

Funk Wassermelder oder Stand-Alone-Wassermelder?

Die Wahl zwischen Funk Wassermeldern und sogenannten Stand-Alone-Modellen sollte nicht allzu schwer fallen. Alleinstehende Modelle eignen sich in erster Linie für kleinere Wohnungen und Häuser, bei denen man in jedem der Räume hören kann, was in den jeweils anderen passiert. So kann ein Alarm gebender Wassermelder nicht überhört werden.

Bei größeren Gebäuden dagegen kann es schnell gefährlich werden, wenn ein Gerät beispielsweise im Keller auslöst und Sie es im Dachgeschoss nicht hören können. Deshalb sollten die Geräte per Funk unter einander verbunden sein, sodass alle Geräte Alarm schlagen und Sie in jedem Raum des Hauses gewarnt werden.

Wassermelder-Alarmanlagen mit SMS-Benachrichtigung

Für die technisch besonders interessierten Kunden unter Ihnen, die eine dauerhafte Überwachung wünschen, gibt es mittlerweile sogar richtige Wassermelder-Alarmanlagen. Diese funktionieren genau wie andere Wassermelder, nur dass sie beim Kontakt mit Wasser einen Alarm auslösen, welcher per SMS und Anruf an die eingespeicherten Telefonnummern weiter geleitet wird.

Mit der jeweiligen programmierten Nachricht werden Sie dann auch unterwegs informiert, falls an einer der mit Sensoren ausgestatteten Stellen, Wasser austritt bzw. eintritt. Die Wassermelder-Alarmanlagen werden ganz bequem mit dem W-LAN verbunden, sodass sie je nach Modell auch per Android oder iOS App steuer- und überwachbar sind.

  • Wassermelder mit Sensoren auf der Unterseite für den gewöhnlichen Gebrauch, Modelle mit externem Sensor je nach Notwendigkeit
  • Funk-Wassermelder in großen Gebäuden, Stand-Alone-Modelle in kleineren Wohnungen und Häusern
  • Geräte mit SMS-Benachrichtigung für Technikfreunde

Aspekte, mit denen Sie sich vor dem Kauf eines Wassermelders beschäftigt haben sollten

Optik, Größe und Gewicht

Beim Kauf eines Wassermelders sollten Sie nicht oberflächlich sein, sondern vor allem auf die inneren Werte setzen. Wenn es Ihnen aber wichtig ist, das Gerät flexibel überall einsetzen zu können, sollten Sie ein kleines und leichtes Gerät auswählen.

Bezüglich der Optik brauchen Sie sich keine allzu großen Sorgen zu machen. Im Normalfall sind die Geräte weiß und unauffällig und stören auch in schick designten Räumen kaum.

Sensor auf der Unterseite oder externer Sensor?

Überlegen Sie vor dem Kauf genau, wo Sie die Geräte einsetzen möchten. Wenn darüber noch Unsicherheit besteht, sollten Sie sich eventuell einige Modelle mit externem Sensor und einige Varianten mit Sensoren auf der Unterseite anschaffen.

Auf diese Weise können auch schwer zu erreichende Bereiche problemlos abgesichert werden.

In Zusammenhang mit Wassermeldern kommen in den allermeisten Fällen Batterien mit 9 Volt Spannung zum Einsatz. [1]

In Zusammenhang mit Wassermeldern kommen in den allermeisten Fällen Batterien mit 9 Volt Spannung zum Einsatz. [1]

Blinkende LED – ja oder nein?

Mögen Sie es, ständig zu sehen, dass Sie sich noch auf das Gerät verlassen können, weil es in Betrieb ist? Das erreichen Sie mit einem Wassermelder mit LED. Meist blinkt ein grünes Licht in bestimmten Abständen. Im Falle eines Alarms blinkt dann die rote LED, sodass sie auch optisch informiert werden. In Schlafräumen kann das Blinken allerdings schnell störend sein.

Lautstärke, Zuverlässigkeit und Lebensdauer

Besonders wichtig ist, dass Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit zuverlässig informiert werden, falls an einer Stelle Wasser austritt. Ein guter Wassermelder löst deshalb einen Alarm mit einer Lautstärke von 85 bis 90 Dezibel aus.

Idealerweise wird er entweder mit einer fest verbauten Langzeitbatterie oder per Netzteil mit 230 Volt betrieben. Eine 9 Volt Batterie sollte dann als Backup für den Stromausfall dienen. Hochwertige Geräte müssen mindestens 5, besser aber 10 Jahre halten, sodass Sie sich ein ständiges Auswechseln ersparen.

Bildnachweise:

[1] Ashley Pomeroy / commons.wikimedia.org