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Vor allem bei Aufträgen, die über das Internet abgegeben werden, werden in der Notdienst Branche immer wieder Fälle von Wucher bekannt. Dienste wie Schlüsselhelfer, Schadenengel und unsere 4 Goldenen Regeln helfen Ihnen dabei, nicht in die Falle zu tappen. (Foto: TheDigitalWay / pixabay.com)

Wenn Sie sich vor Schlüsseldienst Abzocke schützen möchten, dann sollten Sie ganz einfach beim Schlüsselhelfer-Partner in Ihrer Stadt anrufen – diesen Rat geben wir Ihnen, zugegeben, nicht ganz unvoreingenommen. Aber als treuer Leser unseres Ratgebers zum Thema Einbruchsschutz und Sicherheitstechnik, hätten Sie sich wahrscheinlich auch ohne unseren Rat für einen der zahlreichen Schlüsselhelfer Schlüsseldienste in Deutschland entschieden?

Doch was tun, wenn es in Ihrer Stadt noch keinen Schlüsselhelfer Schlüsseldienst gibt oder Sie gar keinen Schlüsseldienst suchen, sondern irgendeine andere Art von Notdienst?
In diesem Artikel möchten wir Ihnen verraten, wie Sie sich am besten durch die immer mehr um sich greifende Abzocke durch Notdienste schützen können.

Die 4 Goldenen Regeln, die Ihnen dabei helfen beim Notdienst nicht zu viel zu bezahlen

Am einfachsten schützen können Sie sich als Verbraucher, wenn Sie ganz einfach die 4 Goldenen Regeln beachten, die wir Ihnen an dieser Stelle präsentieren möchten. Wenn Sie sich an diese Verhaltensregeln halten ist es unwahrscheinlich, dass Sie jemals wieder zu viel bezahlen werden:

  1. Setzen Sie, wann immer möglich auf lokale Anbieter: Lokale Anbieter haben den Vorteil, dass diese eine kürzere Anfahrt haben als Anbieter, die aus einer anderen Stadt zu Ihnen kommen. Das senkt die Kosten. Außerdem haben viele lokale Dienstleister auch das Gefühl, sie hätten „einen Ruf zu verlieren“, weshalb hier in der Regel keine Wucherpreise zu erwarten sind. Seien Sie jedoch auf der Hut – denn nicht jeder Notdienst, der den Anschein erweckt, ein lokaler Dienstleister zu sein, ist am Ende auch tatsächlich einer.
  2. Wickeln Sie, wenn Sie können, Aufträge über einen Experten für Schadenmanagement ab: Die Firma Schadenengel hat sich, unserer Einschätzung nach, als bundesweit aktiver Anbieter mit unzähligen lokalen Partnern, bewährt. Im Bereich der Schlüsseldienste können Sie aber natürlich weiterhin gerne auf Ihren bewährten Partner Schlüsselhelfer setzen. Hier können Sie sich jeweils nicht nur relativ sicher sein, dass Sie von einem lokalen Anbieter besucht werden, der etwas von seinem Handwerk versteht – auch haben Sie einen automatischen Schutz vor überhöhten Preisen und in vielen Fällen übernimmt Schadenengel auch die Abwicklung mit der Versicherung für Sie. Sollten Sie keine Angst vor Papierkram haben, könnten Sie diesen Schritt aber natürlich auch selbst erledigen und müssten nicht auf einen Anbieter wie Schadenengel setzen.
  3. Legen Sie bereits am Telefon einen Maximalpreis fest: Wenn Sie mit dem Notdienst telefonieren, einigen Sie sich bereits am Telefon auf einen maximalen Preis. Hierfür müssen Sie natürlich im Stande sein, den vorhandenen Schaden oder das Problem möglichst detailgetreu zu beschreiben. Ansonsten werden Sie sich grundsätzlich mit ziemlich hohen Preisen konfrontiert sehen. Einen höheren Gesamtpreis als hier aufgeführt, sollten Sie grundsätzlich niemals bezahlen. Gerade Schlüsseldienst-Partner sind in der Regel ein gutes Stück preiswerter als der angegebene Richtwert.
  4. Fallen Sie nicht auf zu günstige Preise herein: So unlogisch dies auf den ersten Blick auch klingen mag – wenn ein Dienstleister Ihnen hauptsächlich auffällt, weil sein Angebot im Vergleich zu allen anderen besonders günstig ist, können Sie am Ende in vielen Fällen damit rechnen, einen höheren Endpreis zu erhalten, da zusätzliche Kosten hinzukommen. Haben Sie daher auch keine zu unrealistischen Erwartungen, was die Preise der Handwerker Notdienste angeht. Dass ein Schlüsseldienst für eine einfache Türöffnung in der Nacht bis zu 150 Euro verlangt, ist weder eine Seltenheit noch Abzocke.

Welche Zusatzkosten dürfen Notdienste berechnen, und welche nicht?

Eine interessante Frage, die uns immer wieder gestellt wird ist, welche Zusatzkosten Notdienste berechnen dürfen und welche nicht.

Einen in unseren Augen sehr guten Überblick hierüber vermittelt der folgende Artikel: http://www.aktiv-online.de/nachrichten/detailseite/news/was-handwerker-und-notdienste-wirklich-verlangen-duerfen-7448

Zusammengefasst: Zusatzkosten für die Anfahrt oder für Einsätze in der Nacht, an Wochenenden oder an Feiertagen sind absolut üblich und der Notdienst hat auch ein Recht darauf, diese Zuschläge zu berechnen. Allerdings muss er Sie als Kunde hierüber freilich vorab informieren. Auch Kosten für Material und Spezialwerkzeuge dürfen durch den Notdienst berechnet werden, vorausgesetzt das Material bzw. Werkzeug wurde auch tatsächlich eingesetzt. Standard-Werkzeuge wie zum Beispiel ganz normale Bohrer oder eine Zange zählen dabei aber nicht als Spezial-Werkzeug.

In allen Fällen gilt: Wenn Sie sich am Telefon auf einen Gesamtpreis geeinigt haben, dann muss sich der Handwerker auch an diesen halten. Fragen Sie daher auch noch einmal aktiv nach, ob der Preis bereits alle Zusatz- und Nebenkosten enthält.

Zuletzt müssen Sie natürlich auch nur dann bezahlen, wenn der Notdienst auch tatsächlich seine Leistung erbracht hat. Stornokosten können dann anfallen, wenn der Auftrag durch Sie storniert wird. Ist es hingegen die Schuld des Handwerkers, dass der Auftrag nicht erfolgreich beendet werden kann, müssen Sie mit keinen weiteren Kosten rechnen und sollten auch keine Rechnungen voreilig bezahlen.

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